Seit Montagfrüh wird am „Bypass“ gebaut
Am Montag, 17. Juni 2013, um 7.00 Uhr, fuhren am Felbertauern die Bagger und Lkw der Firma Mariacher aus Virgen auf und begannen mit dem Bau der Ersatzstraße. Das Verfahren zum Bau der 1,4 Kilometer langen Ersatzstraße vom Matreier Tauernhaus bis zum Südportal des Felbertauerntunnels wurde in Rekordzeit abgewickelt. Am Freitag, 14. Juni 2013, fanden noch die Verhandlungen nach dem Naturschutz-, Forst- und Wasserrecht statt. Nachdem die Grundeigentümer auf ihr Rechtsmittel verzichteten, konnte die Bezirkshauptmannschaft Lienz den Bescheid ausstellen und somit grünes Licht für den Bau des so genannten „Bypass“ geben.
Ein Alpgebäude hinter dem Südportal wurde bereits abgetragen, das Haus rechts im Bild soll in nächster Zeit abgerissen werden.
Am Montag, 17. Juni 2013, pünktlich um 7.00 Uhr in der Früh, fuhren die Bagger und Lkw des Erdbau- und Transportunternehmens Mariacher aus Virgen auf und begannen mit den Aushubarbeiten. Die Ersatzstraße wird 1,4 Kilometer lang und asphaltiert sein. An den beiden Enden beim Tauernhaus und beim Tunnelportal wird sie jeweils 200 Meter zweispurig geführt, auf dem restlichen einen Kilometer langen Abschnitt zweispurig. Der Verkehr wird über eine Ampel geregelt. Die Verantwortlichen der Felbertauernstraße AG und Unternehmer Ludwig Mariacher sind zuversichtlich, dass die Straße mit Ende Juli 2013 befahrbar sein wird. „Das Gelände stellt uns aber vor große Herausforderungen, es sind etwa hohe Stützmauern zu errichten. Deswegen sind die 1½ Monate geplante Bauzeit nur ein grober Zeitrahmen“, sagte FAG-Vorstandsdirektor Mag. Karl Poppeller. Der Weg für die Fahrgäste des Pendlershuttles, die einen 20-minütigen Fußmarsch zwischen den beiden Bushaltestellen beim Tunnel und beim Tauernhaus zurücklegen müssen, wurde wegen der Bauarbeiten teilweise etwas talauswärts verlegt. Der Weg ist nun etwas kürzer, aber auch ein wenig steiler.
Text: Raimund Mühlburger, Fotos: Brunner Images, Journal/L. Sulzenbacher
