Felbertauern: Auch Wirtschaft atmet auf
Der Osttiroler WK-Obmann zeigte sich nach Freigabe des neuen Straßenabschnitts „Schildalm“ erleichtert und bedankte sich bei der FAG, Behörden und ausführenden Firmen.
„Wir freuen uns sehr und sind erleichtert, dass mit der heutigen Verkehrsfreigabe des neu errichteten Straßenabschnittes Schildalm die Erreichbarkeit unseres Bezirkes wieder im vollen Umfang gegeben ist“, sagte Michael Aichner, Bezirksobmann der Wirtschaftskammer Lienz, unmittelbar nach der Verkehrsfreigabe der neuen Felbertauern-Trasse am Dienstag, 18. August 2015. Er sprach den Verantwortlichen – insbesondere der Leitung der Felbertauernstraße AG (FAG) – aber auch dem Land, den Behörden im Bezirk, den Grundeigentümern und den bauausführenden Firmen Dank und Anerkennung aus, dass das Werk unter schwierigsten Bedingungen in einer vergleichsweise kurzen Bauzeit vollendet werden konnte.
WK-Obmann Michael Aichner: „Wir haben nach dem Felssturz den Arbeitskreis Felbertauern ins Leben gerufen, der in unzähligen Besprechungen zusammen mit der FAG und den Behörden intensiv bemüht war, die jeweils bestmöglichen Lösungen für die Wirtschaft zu finden und umzusetzen. Der Arbeitskreis war auch mit dem zusätzlich aufgetretenen Problem des Wegfalls der Mautbegünstigungen befasst.“
Er erinnerte an den Schock, den der Felssturz bei der Bevölkerung und den auf die Straßenverbindung angewiesenen Betrieben ausgelöst hatte, und an die vom ersten Tag an intensiven Bemühungen der Wirtschaftskammer um Schadensbegrenzung. Die in Rekordzeit errichtete Ersatzstraße habe eine erste Entlastung gebracht, wenngleich die aus Sicherheitsgründen notwendigen Verkehrsbeschränkungen für den Wirtschaftsverkehr auch noch während der letzten beiden Winter konstenintensive Umkehrwege notwendig gemacht hätten. Er erinnerte auch an den unmittelbar nach dem Felssturz eingerichteten „Arbeitskreis Felbertauern“ und daran, dass die Wirtschaftskammer in den letzten zwei Jahren eine Vielzahl von Serviceleistungen für die Produktions- und Transportbetriebe des Bezirkes und über die Bezirksgrenzen hinaus erbracht habe.
Text: Raimund Mühlburger, Fotos: Osttirol heute/D.Hotzler, Brunner Images