Urlauberinnen aus Niederösterreich testeten E-Auto „FLUGS“ im Nationalpark

Die drei Urlauberinnen zeigten sich begeistert von den Fahreigenschaften des E-Autos, das sich auch beim Bergauf-Fahren als äußerst durchzugsstark erwies.

Kürzlich startete die Regionalenergie Osttirol gemeinsam mit der KEM Sonnenenergie Hohe Tauern und der Obfrau der Nationalpark-Partnerbetriebe Osttirol, Marion Steiner-Binder, einen Pilotversuch mit dem Elektroauto-Auto „FLUGS“. Für eine Woche stellten sie drei Urlauberinnen ein E-Auto der E-Carsharing-Flotte zum Test zur Verfügung. Ursula Farcher, Tochter Eva und Freundin Zoe Wikkerink reisten mit der Bahn vom niederösterreichischen Höflein nach Lienz. Nach der Fahrzeugübergabe und einer kurzen Unterweisung ging es weiter nach Matrei in die Ferienunterkunft. Ursula Farcher gewöhnte sich schnell an das Fahrgefühl – sie war davon ebenso angenehm überrascht, wie vom Platz im Kofferraum, in dem das gesamte Gepäck Platz fand.

In den folgenden Tagen ging es mit dem „FLUGS“ zu verschiedenen Ausflugszielen und Aussichtspunkten im Nationalpark Hohe Tauern – wie Ganz, Ströden oder Kals. Die drei Damen fuhren mit dem E-Auto auch zu den Startpunkten für ihre Wanderungen. Erst am Abend des vierten Tages musste der Akku des Autos wieder aufgeladen werden. Das ging unproblematisch per Hausanschluss über Nacht, sodass der „FLUGS“ am Morgen wieder voll einsatzbereit war.

Nach knapp einer Woche traten die Urlauberinnen die Heimreise an und übergaben den „FLUGS“ am Bahnhof Lienz wieder an die Regionalenergie. Ihr Fazit: Innovative Technik, guter Komfort und leises Fahrvergnügen. Der „FLUGS“ zeigte sich durchzugsstark auch beim Bergauf-Fahren und bewältigte problemlos auch Forstwege und Schotterstraßen. Begeistert waren die drei Niederösterreicherinnen auch deswegen, weil sich der Akku beim Bergab-Fahren wieder auflädt. „Es wäre für alle Anrainer und die Umwelt wünschenswert, wenn möglichst viele Touristen – und nicht nur die – ihr Privatauto zu Hause ließen und im Urlaub auf ein E-Auto umsteigen würden“, sagte Ursula Farcher rückblickend.

Aufgrund dieser positiven Erfahrungen überlegt die Regionalenergie Osttirol, wie mögliche Angebote zur tageweisen Nutzung der E-Autos künftig aussehen könnten, ohne dass man eine Mitgliedschaft eingehen muss.

 

Text: Redaktion, Foto: Marion Steiner-Binder

10. August 2018 um