Fahrschule Kontschieder: Neuer e-Golf

Frei nach dem Motto „Elektromobilität kann man lernen“ bietet die Lienzer Fahrschule Kontschieder seit Kurzem ihren Kunden mit dem VW e-Golf die aktuellste Technik.

Der Elektromobilität gilt nicht nur ein neuer inhaltlicher Unterrichtsschwerpunkt, die zukünftigen Führerscheinbesitzer können das theoretische Wissen auch in die Praxis umsetzen. Dafür steht in der Fahrschule Kontschieder ein nagelneuer e-Golf aus dem Autohaus Pontiller bereit.

Elektroautos sind im Vormarsch, der Trend hin zur Elektromobilität dürfte auch im heimischen Straßenverkehr nicht aufzuhalten sein. Davon ist auch Clemens Kontschieder, Chef des renommierten Lienzer Fahrschulunternehmens Kontschieder, überzeugt. Zum Fuhrpark seiner Fahrschule gehörten bisher ausschließlich Dieselfahrzeuge der Marke Audi, die beim Fahrtraining für den Führerschein B zum Einsatz kamen. Nun erweitert seit Kurzem ein nagelneuer VW e-Golf die Kontschieder-Fahrzeugpalette. „Wir möchten unseren Kunden die aktuellste Technik näher bringen. Für FahrschülerInnen ist schließlich das ‚learning by doing‘ besonders wichtig, und dies gilt auch für die Elektromobilität. Bei uns können sie die Pluspunkte, aber auch mögliche Einschränkungen des elektrischen Fahrens hautnah kennenlernen“, betont Clemens Kontschieder. „Die Vorteile moderner Elektroautos liegen in jedem Fall im Fahrverhalten.

Elektromotoren haben eine längere Lebensdauer als Benzinmotoren und sind nahezu unverwüstlich.

Ein Elektromotor hat nicht nur einen beeindruckenden Drehmoment, und das vom Stand weg, sondern weist auch eine effizientere Motorbremswirkung als ein Benzinmotor auf. Als angenehm empfinden viele auch das Fehlen des Motorgeräusches. Mit einem e-Auto ist das Autofahren so einfach wie nie: Es gibt kein Gang-Schalten, kein Absterben des Motors und auch kein Ruckeln und Hochdrehen mehr. Mit der neuen Technik geht man zudem beim CO²-Ausstoß mit positivem Beispiel voran“, so der engagierte Fahrschulinhaber, der damit den Umweltschutzaspekt der Elektromobilität anspricht.

Aufladen der Batterie bei der Stromtankstelle im Autohaus Pontiller.

Johannes Robitsch vom Autohaus Pontiller kennt weitere Vorteile eines Elektroautos: „Elektromotoren haben eine längere Lebensdauer als Benzinmotoren und sind nahezu unverwüstlich. Sie benötigen weniger Platz als Benzinmotoren. Die Akkus sind im Fahrzeugboden integrierbar, weshalb sich neue Gestaltungsmöglichkeiten im Autodesign ergeben. Diese E-Fahrzeuge haben fünf Jahre Werksgarantie. Ein besonderer Pluspunkt ist auch die zusätzliche Akku-Garantie (8 Jahre und 160 000 km). Bei Bergabfahrten wird sogar Strom erzeugt: Durch Rekuperation wird der Motor zum Stromgenerator, was wiederum die Reichweite des Fahrzeuges erhöht!“ Der e-Golf ist, neben dem e-Up!, eines von zwei reinen Elektroautos der Marke VW. Im Autohaus Pontiller in Lienz, seit vielen Jahren Vertragspartner der Marke VW, bietet man Interessenten neuer Antriebstechnologien zusätzlich auch drei Plug-in Hybrid-Modelle von VW (Golf GTE, Passat und Passat GTE) und zwei Plug-in Hybrid-Modelle von Audi (A3 e-tron, Q7 e-tron) zur Besichtigung und zum Probefahren an.

Der Motorraum des VW e-Golfs.

Vier speziell ausgebildete e-Mobilitätsberater beantworten fachkundig alle Fragen rund um die aktuelle Technik. Und in den zertifizierten Pontiller-Werkstätten führen zwei versierte HochVolt-Techniker Wartungen und Reparaturen durch. In der Fahrschule Kontschieder wird das Fahren mit dem neuen e-Golf auf freiwilliger Basis angeboten. „Das Interesse ist jedoch“, wie Clemens Kontschieder betont, „enorm. Mittlerweile ist es sogar schon notwendig, Ausfahrten mit dem Elektroauto vorab zu reservieren.“ Gemeinsam mit seinem Team ist es ihm wichtig, den FahrschülerInnen auch andere Aspekte der aktuellen Elektromobilität bewusst zu machen. „Dazu gehören die geringere Reichweite, die von Fahrzeug zu Fahrzeug variiert und die Notwendigkeit einer genauen Routenplanung. Will man etwa von Graz nach Lienz in einem Tag hin- und retour fahren, müssen Zwischenstopps an Aufladestationen eingeplant werden. Neben der Reichweiteneinschränkung ist auch eine teilweise Änderung des Fahrstils gegenüber herkömmlichen Fahrzeugen empfehlenswert!“

Im Innenraum des VW e-Golfs, eine Fahrschülerin mit Fahrschullehrer Clemens Kontschieder vom gleichnamigen Unternehmen.

Abschließend weist der Lienzer Fahrschulinhaber darauf hin, dass die neuen Führerschein-Prüfungsfragen für den B-Führerschein, die seit März 2016 Gültigkeit haben, einen nicht unwesentlichen Teil zur Elektromobilität beinhalten. Nicht nur aus diesem Grund bezeichnet Clemens Kontschieder die Investition in das neue Elektroauto als richtige Entscheidung für sein Unternehmen.

Text: J. Hilgartner, Fotos: Martin Lugger

16. Juni 2016 um