Erweiterte Salmhütte wird am 30. Juni feierlich eröffnet

Die Salmhütte am südlichen Fuße des Großglockners wurde seit ihrer Eröffnung im Jahre 1929 erstmals erweitert. Der Zubau gilt als ökologisches Referenzprojekt.

Fürstbischof Franz Xaver von Salm-Reifferscheidt ist der Namensgeber für die auf 2.644 Metern Seehöhe gelegene Salmhütte, die von Kals (Lucknerhaus) und Heiligenblut (Glocknerhaus) in jeweils drei Stunden erreichbar ist. Sie liegt auf der Route der Erstbesteigung des Großglockners. Die erste Hütte war ein Holzbau. Diese wurde – gemeinsam mit den Erweiterungsbauten aus Stein – durch den vorstoßenden Gletscher zerstört. 1926 bis 1928 errichtete die Alpenvereins-Sektion Wien am Hasenpalfen ein Steinhaus, die heutige Salmhütte. Sie wurde 1929 eröffnet.

 

 

Nun wurde die Hütte durch einen Zubau erstmals erweitert. Es wurde eine Ausführung gewählt, die fast ausschließlich mit Holz als Baumaterial auskommt und im Schichtenaufbau auf ein Minimum reduziert wurde. Da der Baukörper aus nachwachsenden und vollständig abbaubaren Rohstoffen besteht, ist ein ökologisches Referenzprojekt gelungen.

 

 

Die offizielle Eröffnungsfeier findet am Samstag, 30. Juni, von 13.00 bis 15.00 Uhr, durch den Vorstand des Alpenvereins Wien mit 1. Vorsitzendem Walter Hauer, die Kalser Bürgermeisterin Erika Rogl, den Heiligenbluter Bürgermeister Josef Schachner sowie Vertreter des Nationalparks Hohe Tauern statt.

 

Text: Raimund Mühlburger, Fotos: Alpenverein Wien, M. Merstallinger, dreiplus-Architekten

21. Juni 2018 um