Bislang erfolgreichste Saison am Drauradweg

Über 114.000 Pedalritter fuhren bis September mit dem Rad von Innichen nach Lienz – die Rekordzahlen von 2013 wurden damit noch einmal getoppt.

Über die erfolgreichste Saison bisher am Drauradweg berichteten der Lienzer Vize-Bgm. Meinhard Pargger, Dr. Alexander Jug, Regionalmanager der ÖBB-Personenverkehr AG, sowie Mag. (FH) Oskar Januschke vom Stadtmarketing am Mittwoch, 14. Oktober, bei einem Pressegespräch in einem Zugabteil am Lienzer Bahnhof. 114.166 Radfahrer fuhren im heurigen Jahr bis September die Strecke von Innichen nach Lienz, 95.191 waren es im vorigen Jahr und 111.949 im bisherigen Rekordjahr 2013. Die Zählung der Radler erfolgt bei zwei  Messstellen in Lienz – eine ist bei der Landwirtschaftlichen Lehranstalt und eine bei der Brücke Falkensteinerweg installiert. „Der Drauradweg ist zur Marke geworden. Allein im August kamen über 51.000 Radler über das Pustertal mit dem Rad nach Lienz, es gab in diesem starken Monat Tagesfrequenzen von über 1.300. Das belebt Gastronomie und Geschäfte in der Stadt, aber auch entlang der Strecke“, zeigte sich der Vizebürgermeister hoch erfreut.

Mit den ÖBB als Partner habe man einen markt-, kunden und serviceorientierten Partner, und das Stadtmarketing werde nicht müde, Packages zu entwickeln, um den Radausflug mit Zusatzangeboten noch attraktiver zu machen. Von neuen Rekorden bei den Fahrgastzahlen berichtete Alexander Jug. „Der Stundentakt auf der Strecke Lienz – Franzensfeste hat sich bewährt, und zusätzlich setzen wir Fahrradzüge mit 360 Fahrradabstellplätzen ein. So konnten wir die Fahrgastzahlen von Jänner bis September des heurigen Jahres auf 111.178 steigern, im Vorjahr waren es in den ersten neun Monaten 88.931″, so Jug. Die Anzahl der mit den ÖBB transportierten Fahrrädern ist allerdings rückläufig, 15.083 Fahrräder wurden im August 2015 mit der Bahn transportiert, im August des Vorjahres waren es noch 23.280. „Das dürfte auf den Trend zum Leihrad zurückzuführen sein. Spitzentag war heuer der 22. August mit 961 durch die ÖBB transportierte Räder“, so der Regionalleiter.

„Einen Anteil an den Rekordfrequenzen am Drauradweg hat sicher auch das schöne Wetter im heurigen Sommer gehabt. Fakt ist aber, dass unser Partner ÖBB ständig die Qualität verbessert. Die Pünktlichkeit der Züge ist auf einen Rekordwert von 97,5% gestiegen, und es ist auch erfreulich, dass es bei uns keine einzige Beschwerde in Sachen Fahrrad- und Zugverkehr gegeben hat“, erklärte Stadtmarketing-Leiter Oskar Januschke.

Text: Raimund Mühlburger, Foto: Osttirol heute/Mühlburger

 

15. Oktober 2015 um