Drei Osttiroler Landwirte für Futterqualität ausgezeichnet
Bei der Rinderfachtagung in Rotholz prämierte die Landwirtschaftskammer Martin Rogl, Mathias Wibmer und Thomas Pötscher für herausragende Silage- und Heuqualität.
Rund 200 Bäuerinnen und Bauern nahmen am Projekt Grundfutterqualität teil. Insgesamt 25 landwirtschaftliche Tiroler Betriebe wurden von der Landwirtschaftskammer vor Kurzem für ihre hervorragende Futterqualität ausgezeichnet – unter ihnen die beiden Matreier Landwirte Thomas Pötscher und Mathias Wibmer sowie Martin Rogl aus Kals am Großglockner. „Gutes, schmackhaftes und nährstoffreiches Futter verbessert nicht nur die Gesundheit der Tiere, es trägt auch zum betriebswirtschaftlichen Erfolg bei und ist der Grundstein für Lebensmittel höchster Qualität“, betonte der Schwazer Bezirkskammerobmann Hannes Partl die Bedeutung bester Heu- und Silagequalität.
25 BetriebsführerInnen freuten sich bei der Rinderfachtagung an der Landwirtschaftlichen Lehranstalt Rotholz über ihre Auszeichnungen.
Entscheidend für die Qualität des Grundfutters sei neben Pflanzenbestand, Düngung, Konservierung und Nutzungsart auch das Wetter. Das Erntejahr 2015 sei wegen der guten Witterungsbedingungen optimal verlaufen, was besonders den Heubauern entgegenkam. „Auch die Ertragslage war durchwegs sehr gut. Die ausgezeichneten Betriebe zeigen, dass mit einem optimalen Management eine beachtenswerte Qualität erzielt werden kann. Sie verdeutlichen damit das große Potenzial der eigenen Futtermittel“, lobte Hannes Partl die prämierten Betriebe.
Text: Raimund Mühlburger, Fotos: LK Tirol/Bachmann
