Dölsach: Energiemesse hat sich als Spezialausstellung etabliert
„Alternative Energiegewinnung und -versorgung” stand als Thema im Fokus der 4. Energiemesse der Firma sun.e-solution. Besucherzahlen konnten deutlich gesteigert werden.
Bei bestem Wetter kamen am 20. und 21. September zahlreiche Interessierte nach Dölsach, um sich über die neuesten Entwicklungen bei Photovoltaik, Speichertechnologien, alternativem Hausbau und Energie-Management zu informieren. Auch die Fachvorträge, die gemeinsam mit dem Regionsmanagement Osttirol und der Jungbauernschaft/Landjugend Osttirol organisiert wurden, fanden regen Zuspruch. „Das deutliche Plus an Messebesuchern kam auch durch die gestiegene Anzahl an E-Mobilisten zustande, die zum 2. Osttiroler E-Mobilitätskompetenztreffen kamen und sich deshalb auch besonders für die tour4climate interessierten. Neben dem generellen Gedankenaustausch ging es in Fachgesprächen um Perspektiven und Trends rund um die Zukunft der E-Mobilität”, so Martin Kollnig, Geschäftsführer der Firma sun.e-solution.
Testfahrten mit E-Autos wurden angeboten. Die Etappenziele der tour4climate – der Leitnerhof , die Firma Oberdrautaler Transporte und das „Tiny-House“ von Andrea Klocker – waren für die Besucher ausgezeichnet vorbereitet. Sie luden zum Verweilen und zum Fachsimpeln ein. „Durch die tour4climate verteilten sich die Besucher der Energie-Messe, sodass uns erst gar nicht bewusst war, dass wir erneut die Besucherzahlen steigern konnten. Was uns noch mehr freute, war das durchwegs positive Echo, besonders in Bezug auf die E-Mobilität. Manche überlegen sogar, auf E-Auto mit eigener Ladestation umzusteigen, die mit Photovoltaiktechnik ausgestattet ist”, freute sich Kollnig.

Auch das Programm der JB/LJ trug zum gestiegenen Interesse bei. Der Fachvortrag des Energieberaters Thomas Vogel mit dem Thema „Energie ver(sch)wenden“ war ebenso ein Erfolg
wie die anschließende Teilnahme an der E-Bike-Challenge zu den Etappenzielen der tour4climate. Neben dem großen Informationsangebot, das interaktiv oder rein informell genutzt werden konnte, gab es bei Kulinarik und Live-Musik auch Gelegenheit, sich zu vernetzen.
„Es zeigt sich immer mehr, dass sich die Energiemesse zu einer hochwertigen Fachschau entwickelt und etabliert hat. Wir stellen aber auch fest, dass sperrig klingende Themen – wie Energie-Management oder Speichertechnologie – noch nicht im breiten Bewusstsein angekommen sind. Die Energiemesse spricht die Menschen an, die sich für Sonnenstrom, alternative Haustechnik oder E-Mobilität interessieren. Wir werden daher weiter am Messekonzept arbeiten, gerade auch vor dem Hintergrund, was auf der weltpolitischen Bühne in Sachen Klimaschutz passiert“, resümiert Martin Kollnig rückblickend.
Text: Redaktion, Fotos: sun.e-solution