Dank Depotschnees startete in Obertilliach bereits die Langlaufsaison
Sobald es genügend Naturschnee gibt, wird der Tourismusverband Osttirol auch in den anderen Regionen des Bezirkes die Präparierung der Langlaufloipen in Angriff nehmen.
Dank Snowfarming und tiefer Temperaturen ist es im Bereich des Biathlonzentrums Obertilliach gelungen, am 9. November eine ca. 2 km lange Loipe für die ersten Langlauffans zu öffnen. Rund 10.000 Kubikmeter Depotschnee aus dem vergangenen Winter wurden dort aufgetragen. Die Schneeauflage beträgt damit bereits 60 Zentimeter. Auch der Schießstand wurde präpariert und in Gang gesetzt. Es herrschen in Obertilliach also Top-Bedingungen für Biathlontrainings.
Mit der frühzeitigen Öffnung des Biathlonzentrums reichen sich die nordischen Weltstars die Hände. Nationale und internationale Mannschaften aus Österreich, Australien, Kanada, Slowenien, Italien, Bulgarien und so weiter nutzen die ideale Mischung aus Schnee, Höhenlage und Osttiroler Herzlichkeit für die Vorbereitung auf die Rennsaison.
„Wenn in den nächsten Wochen Frau Holle ihre schweren Betten auch über Osttirol ausschüttelt und es ausreichend Naturschnee gibt, werden wir auch bald in den anderen Regionen die Präparierung der Loipen in Angriff nehmen. Sollte der Naturschnee ausbleiben, wovon wir aber nicht ausgehen, werden wir mittels Kunstschnee weitere Loipen im Bezirk öffnen“, so Tourismusverbandsobmann Franz Theurl.
Der Tourismusverband Osttirol hat im gesamten Bezirk schon Vorkehrungen für ein umfangreiches Loipennetz getroffen und zudem viele Maßnahmen gesetzt, um eine lückenlose und hervorragende Präparierung und Pflege der Loipen sicher zu stellen. Schon jetzt gibt es die Möglichkeit, die Saisonkarten für Einheimische in den Tourismusbüros zu erwerben.
„Wenn auch der Loipenbetrieb dem Tourismusverband enorme Kosten verursacht, die mit den Tages-, Wochen- und Saisonkarten in keinster Weise abgedeckt werden können, sehen wir es als unsere Aufgabe, für die heimische Bevölkerung, unsere Gäste und besonders für unsere Kinder und Jugendlichen ein qualitatives Sportangebot zu sichern“, blickt Franz Theurl zuversichtlich auf einen erfolgreichen nordischen Winter in Osttirol.
Text: Redaktion, Foto: Matthias Scherer