Forschung zum Anfassen am Campus Technik Lienz

Publikumsansturm am 13.4. bei der „Langen Nacht der Forschung“ am Campus Technik in Lienz. 13 Stationen luden zum Anfassen, Probieren und Informieren ein.

An der „Langen Nacht der Forschung“ haben sich am Freitag, 13.4., drei Standorte in Lienz beteiligt. Neben den Firmen Liebherr und Durst zog vor allem der seit Anfang März in Betrieb stehende „Campus Technik Lienz“ das Interesse von sehr vielen Menschen aus der Region auf sich. Das vom wissenschaftlichen Leiter des Studienstandortes Lienz, A.o. Univ.-Prof. DDI Dr. techn. Fadi Dohnal, und Campus-Mitarbeiterin Julia Außersteiner organisierte Programm inkludierte neben Führungen und Vorträgen auch spannende Mitmach-Stationen. Interessierte konnten hier u.a. der Frage nachgehen, wieso ein Spiegelbild „anders“ ist, wie man mit einem einfachen Monitor Objekte schweben lassen kann, was „automatisierte Kunst“ ist, wie man einen Elektromotor baut, warum Mathematik fasziniert, wie ein mobiler Roboter balanciert, welche Anforderungen an Roboter beim Palettieren gestellt werden, wie Produktkennzeichnung und Qualitätskontrolle in der Industrie funktionieren oder wie man dem „Sound“ des Regens im Kontext mit einer Markise nachspüren kann.

An den einzelnen Stationen standen Campus Technik- und PHTL-Verantwortliche den Besuchern ebenso Rede und Antwort wie Vertreter bekannter heimischer Unternehmen (MICADO, Hella, Lorenz Pan/WITO und Autforce Vision Systems).

 

 

 

Sinn und Zweck der tirolweit durchgeführten „Langen Nacht der Forschung“ ist es, aufzuzeigen, wie Wissenschaft und Wirtschaft zusammenarbeiten und den Standort Tirol mit Innovationen stärken. Laufend werden in Tirol neue Produkte, Dienstleistungen und Verfahren als direktes Ergebnis der unternehmerischen Forschung hervorgebracht und neue Arbeitsplätze gesichert.

 

Text: A. Hilgartner, Fotos: Brunner Images