Breitbandausbau in Osttirol: 1,7 Millionen Euro aus Konjunkturpaket des Landes Tirol

Mit den zusätzlichen Breitband-Mitteln werden die Glasfaserprojekte von 21 Osttiroler Gemeinden sowie des Planungsverbandes 34 (Matrei i.O.) gefördert.

Die Corona-Pandemie hat gezeigt, wie wichtig gigabitfähige Glasfasernetze in den Regionen sind – egal ob es um Homeoffice, Homeschooling oder die Digitalisierung der Wirtschaft geht. Die Krise hat jedoch auch die finanzielle Situation der Gemeinden spürbar belastet. „Um sie bei ihren Investitionen in die flächendeckende Glasfaserinfrastruktur noch intensiver zu unterstützen, stellt das Land Tirol jetzt im Rahmen des Konjunkturpakets 2020/21 zusätzlich rund 9,5 Millionen Euro zur Verfügung. Davon entfallen rund 1,7 Millionen Euro auf den Bezirk Lienz“, informiert Digitalisierungslandesrat Anton Mattle.

Der Bund hat im vergangenen Frühjahr eine weitere Breitbandmilliarde angekündigt. Die neuen Förderrichtlinien befinden sich derzeit in Ausarbeitung. Voraussichtlich im Herbst können die Gemeinden wie bereits in der Vergangenheit ihre Projekte einreichen. „Mit den zusätzlichen Landesmitteln aus dem Konjunkturpaket stellen wir sicher, dass die Gemeinden ihre Ausbaupläne bereits jetzt umsetzen können und diese nicht in der Schublade bleiben“, so Mattle.

Chancengleichheit und Zusammenwachsen von Land und Stadt

Beim Breitbandausbau in den Regionen gehe es vor allem um Chancengleichheit und ein Zusammenwachsen von Land und Stadt. Der Wirtschafts- und Digitalisierungslandesrat betont: „Das Hochleistungsinternet ist der Garant dafür, dass die Digitalisierung im ländlichen Raum funktioniert und unsere Betriebe auch abseits der Ballungszentren die Möglichkeit haben zu wirtschaften und Arbeitsplätze zu schaffen bzw. abzusichern. Leistungsfähige Glasfasernetze sind ein standortrelevanter Faktor.“

Konkret werden mit den zusätzlichen Bereitband-Mitteln aus dem Konjunkturpaket 2020/21 die Glasfaserprojekte von 21 Osttiroler Gemeinden gefördert, nämlich von Abfaltersbach, Amlach, Assling, Außervillgraten, Dölsach, Gaimberg, Heinfels, Innervillgraten, Iselsberg-Stronach, Kals am Großglockner, Kartitsch, Leisach, Nußdorf-Debant, Oberlienz, Obertilliach, Prägraten am Großvenediger, Strassen, Schlaiten, Lienz, Thurn und Tristach, sowie dem Planungsverband 34 (Matrei i.O.) gefördert.

 

Text: Redaktion, Foto: R. Mariacher

06. August 2021 um