Lienzer Innenstadt wird wieder zum großen Freiluft-Autosalon
Elf Osttiroler Markenhändler präsentieren am Samstag, 30. April, im Bereich Hauptplatz/Johannesplatz/Rosengasse über hundert topaktuelle Fahrzeuge von 20 Marken.
„Wir freuen uns, dass die 15. Autoschau nun endlich stattfinden kann, nachdem sie 2020 und 2021 wegen der Pandemie ausfallen musste. Am 30. April präsentieren elf Osttiroler Markenhändler etwa hundert Fahrzeuge – aufgrund der Lagersituation sind es diesmal etwas weniger Autos. Die Autohändler und Werkstätten im Bezirk arbeiten gut zusammen, und die Autoschau soll auch zeigen, dass wir alle an einem Strang ziehen“, betonte Anton Thum, Sprecher der Osttiroler Autohändler, bei einer Medienvorstellung der Autoschau 2022.
Auch die Lienzer Bürgermeisterin Elisabeth Blanik hob das „Gemeinsame“ in Bezug auf die Autoschau hervor. „Wir freuen uns, dass wir mit Veranstaltungen nun wieder in den öffentlichen Raum gehen können. Den Auftakt bildet die Autoschau. Diese ist nicht nur ein Beispiel für die hervorragende Zusammenarbeit der Autohändler einerseits und der Stadt mit den Kfz-Betrieben andererseits, sondern hat sich auch zu einem beliebten Treffpunkt der Bevölkerung aus dem gesamten Bezirk entwickelt.“
Die 15. Autoschau findet zwischen 9.00 und 17.00 Uhr statt. „Wir wollen nach der Zeit der Corona-Beschränkungen mit der Autoschau auch wieder Normalität signalisieren. Ab 13.00 Uhr sorgt die Brass-Band Blechwerk für musikalische Unterhaltung, und der Lienzer City Ring zieht am Tag der Autoschau den langen Einkaufssamstag vor. Mit dem Umsatz sind wir in der Branche derzeit durchaus zufrieden, wenn auch teilweise mit etwas längeren Lieferzeiten bei Neuwagen zu rechnen ist“, so Thum.
Autohändler Jakob Troger gab einen Überblick über die wirtschaftliche Bedeutung der Kfz-Branche im Bezirk und über aktuelle Entwicklungen. „In einem ländlichen Bezirk wie Osttirol wird die individuelle Mobilität auch in Zukunft wesentlich sein. Die Osttiroler Autohändler und Kfz-Werkstätten beschäftigen derzeit etwa 380 Mitarbeiter*innen. Aktuell werden von uns rund 60 Lehrlinge ausgebildet“, berichtete Troger.
Die Technologie sei derzeit stark im Wandel. „Die Systeme werden zunehmend komplexer – in Bezug auf die E-Mobilität genauso, wie z.B. auch in Sachen Material und Werkzeuge. Damit wird aber auch das Berufsbild immer spannender. Wir bieten in unseren Unternehmen und Werkstätten nicht nur interessante Lehrberufe, sondern auch vielfältige Job- und Ausbildungsmöglichkeiten für Quereinsteiger, beispielsweise auch für HTL-Absolventen“, so Troger.
Text: Raimund Mühlburger, Foto: Studio 20four
