Auf der Suche nach verborgenen Natur- und Kulturschätzen im Nationalpark in Osttirol

Ingsante Nigelen, Schlipfkrapfen, Pregler – die „Kulinarische Nationalpark Schatzkarte“ bietet 19 Geschichten und Rätsel und genauso viele Kulinarik-Highlights in den Hohen Tauern.

Die Nationalpark Partnerbetriebe in Osttirol sind die exklusiven Partner des Nationalparks Hohe Tauern. Das Gütesiegel „Offizieller Partner des Nationalparks Hohe Tauern“ erhalten die Unterkunfts- und Gastronomiebetriebe ausschließlich, wenn sie die ökologischen Nachhaltigkeits-Kriterien erfüllen, die sich diese Gruppe selbst auferlegt hat und seit 2019 streng kontrolliert.

„Natur erhalten und Natur erleben“ ist für diese Gastgeber*innen nicht Schlagwort, sondern Philosophie. Von den 40 Nationalpark Partnerbetrieben in Osttirol zählen 19 zu den Kulinarik-Betrieben, die dieses Credo mit dem Zusatz „Natur schmecken“ ergänzen. Dabei handelt es sich um zahlreiche Leitbetriebe der Region Osttirol, durchwegs in völlig unterschiedlichen Kategorien und Sparten. Eine gemeinsame, einheitliche Kommunikation – noch dazu im Spannungsfeld von Tourismus und Nachhaltigkeit – zählt deshalb zu den großen Herausforderungen dieser Angebotsgruppe.

 

v.l.n.r.: Obfrau Elisabeth Rogl (Nationalpark Partnerbetriebe), Regina Köll (Nationalpark Partnerbetriebe), Franz Theurl (Obmann Tourismusverband Osttirol), Marion Steiner-Binder (Nationalpark Partnerbetriebe), Sandra Gutternig (Marketing Nationalpark Hohe Tauern). Foto: azett kommunikation

 

Mehr als Umweltschutz – die soziale Komponente der Nachhaltigkeit

Mit dem Projekt „Kulinarische Nationalpark Schatzkarte“ verbindet der Verein auf hervorragende Weise unterschiedliche Orte und Betriebe zu einer repräsentativen Einheit, die für Urlaub mit geringem ökologischem Fußabdruck und spannendem Hintergrundwissen steht. Die „Kulinarische Nationalpark Schatzkarte“ zeigt alle Komponenten der Nachhaltigkeit auf – die ökologische, soziale und ökonomische. Wer sich mit der Schatzkarte beschäftigt, taucht ein in die Historie und Natur der Region Osttirol und des Nationalparks Hohe Tauern. Das historische Erbe und die regionale Kultur wird bei der „Kulinarischen Nationalpark Schatzkarte“ gezielt für die Kommunikation eingesetzt und mit Spannung versehen.

 

Unterwegs auf den alten Saumwegen zwischen Osttirol und dem Pinzgau. Foto: Rainer Pollack

 

Rätsel weisen den Weg zu Wanderwegen abseits des Mainstreams

Verpackt ist die Karte in einem kleinen Büchlein, in dem sich 19 Geschichten und 19 Rätsel befinden. An allen Orten in Osttirol, wo sich Nationalpark Kulinarik Partner befinden, wurden liebevoll und detailliert heimische Natur- oder Kulturschätze ausgehoben, dazu eine Geschichte verfasst und auf der Schatzkarte dargestellt. Die Geschichten reichen von alten Kultplätzen, Schlössern, Saumwegen und Tierarten bis hin zu Sagen in Osttirol. Jede der Geschichten birgt ein Rätsel, dessen Antwort direkt vor Ort zu finden ist. Wer die Rätsel löst, findet Wandertipps abseits vom Mainstream und bekommt spannendes Hintergrundwissen über Osttirol und den Nationalpark. Als zweiter Anreiz für den Besuch der Orte auf der Schatzkarte wird jeweils ein kulinarisches Highlight angeteasert.

 

Wertvolle kulinarische Schätze finden sich in den Kochtöpfen der Nationalpark Partnerbetriebe. Foto: Profer & Partner

 

Natur schmecken

Ingsante Niegelen, Schlipfkrapfen, Pregler – 19 Geschichten und Rätsel umfasst das Schatzkarten Büchlein und genauso viele Kulinarik-Highlights. Die Betriebe führen ihre Küche im Einklang mit den Jahreszeiten, bevorzugt mit Produkten aus der Nationalparkregion und der heimischen Landwirtschaft. Die Köchinnen und Köche schöpfen aus der Fülle der eigenen Kräuter- und Gemüsegärten, des Wildes, der Flora und der prämierten Milchprodukte Osttirols. So sind die Kulinarik-Highlights in der Schatzkarte Neuinterpretationen oder Klassiker der traditionellen Osttiroler Kost – auch das sind Schätze.

 

Ein besonderer Kulturschatz im Nationalpark Hohe Tauern ist Schloss Weißenstein in Matrei. Foto: NPHT/Clothilde Wurzer

 

Online und offline verbunden

Das Büchlein mit der Schatzkarte wird vom Tourismusverband Osttirol und den Partnerbetrieben verteilt. Darin wird auch dazu aufgerufen, ein Bild des eigenen, persönlich gehobenen Schatzes in Osttirol mit dem Hashtag #nationalparkschatzkarte in Sozialen Medien zu teilen. Im Sommer kann jeder, der dies tut, im Rahmen eines Gewinnspieles Gutscheine der Nationalpark Partnerbetriebe gewinnen. Unterstützt wurde das Projekt „Kulinarische Nationalpark Schatzkarte“ vom Tourismusverband Osttirol, dem Nationalpark Hohe Tauern und der Felbertauernstraßen AG.

Zum Schmökern:
Broschüre Kulinarische Nationalpark Schatzkarte zum Download
Schatzkarte zum Download

 

Text: Redaktion, Fotos: Mathea Holaus/Matheafilm, azett kommunikation, Rainer Pollack, Profer & Partner, NPHT/Klothilde Wurzer

25. April 2022 um