Auch in Virgen wird der Breitband-Ausbau forciert

Straßensanierungen sowie das Kanal- und Stromnetz werden auch in Virgen dafür genutzt, die für das Breitband-Internet nötigen Lichtwellenleiter einzublasen.

Schnelles Internet ist zu einem wichtigen Standortfaktor geworden. In Osttirol haben die drei Planungsverbände über das RMO eine umfassende Studie zur Erhebung des Ist-Bestandes und des zukünftigen Handlungsbedarfes in Auftrag gegeben. Dieses Konzept bildet die Grundlage für die Schaffung einer bestmöglichen flächendeckenden Breitbandversorgung. Prioritär werden die Verbindungen zwischen den Planungsverbänden und von Gemeinde zu Gemeinde aufgerüstet. Dann ist die Kommune selbst gefordert, intern eine bedarfsgerechte Versorgung zu schaffen.

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„Bereits beim Bau des Kanalnetzes Mitte der 1990er-Jahre haben wir bei den Verbandssammlern Leerverrohrungen mitverlegt. Jetzt können dort die Lichtwellenleiter eingeblasen werden. Das erspart uns neuerliche Grabungsarbeiten und damit Zeit und Kosten“, so Ing. Dietmar Ruggenthaler, Bürgermeister von Virgen und Geschäftsführer des Abwasserverbandes Hohe Tauern Süd. Auch in Virgen werden Straßensanierungen, Stromleitungsgrabungen etc. dafür genutzt, Glasfaserkabel mitzuverlegen. So soll Schritt für Schritt ein flächendeckendes Breitbandnetz entstehen.

Text: Raimund Mühlburger, Foto: Gemeinde Virgen

19. Juni 2015 um