Verbesserte Arbeitsmarkt-Richtlinien bewähren sich

Nach dem ersten Praxisjahr AMF 2015+ mit neuen und verbesserten Richtlinien für die Arbeitsmarktförderung zieht das Land Tirol eine positive Bilanz.

Mit 1. Jänner 2015 traten die neuen Richtlinien der Arbeitsmarktförderung des Landes Tirol in Kraft. Insgesamt konnte im Vorjahr bei den Standardprogrammen rund eine Million Euro mehr an Fördergeldern zugesagt werden. Durch die Abschaffung der Jahresdeckelung beim Bildungsgeld update besteht die Möglichkeit, bis zu 3.000 Euro Förderung zu erhalten. Neben den bestehenden wurden 2015 noch zwei zusätzliche Sonderprogramme gestartet. Mit den vier zeitlich befristeten Aktionen – Fachabschlussbeihilfe, Fahrtkostenbeihilfe, Fachkräfteförderung, Schulkostenförderung – konnte auf konkrete Bedürfnisse der ArbeitnehmerInnen reagiert werden. Bei der Ausbildungsbeihilfe und der Begabtenförderung für Lehrlinge wurden 2.466 Förderzusagen mit einem Volumen von rund 1,6 Mio. Euro genehmigt.

Durch die neue online-Bearbeitung konnte die Bearbeitungszeit für Zusagen halbiert werden – fast 20% aller 10.870 Anträge wurden taggleich abgewickelt. „Die verbesserten Angebote werden bestens angenommen. Es gibt eine hohe Nachfrage nach den Bildungs- und Lehrlingsförderungen. Die aus der online-Abwicklung resultierende schnellere Bearbeitung der Ansuchen kommt sehr gut an. Das Ziel der Reform, engagierte TirolerInnen dabei zu unterstützen, Bildungschancen zu ergreifen, um für die Herausforderungen des Arbeitsmarktes gerüstet zu sein, wurde somit erreicht“, zog der für Arbeitsmarkt- und Arbeitnehmerförderung zuständige LR Mag. Johannes Tratter zum Jahreswechsel eine positive Bilanz.

Text: Raimund Mühlburger, Foto: Fotolia/Contrastwerkstatt

07. Januar 2016 um