Arbeiten zum Hochwasserschutz an der Isel in Lienz werden bald abgeschlossen
Der Iselsteg, die Sonnenlounge und das Naherholungsgebiet bei der Schlossbrücke sollen zwischen April und Mai fertig sein. Am 6. Feber konnte man einen Blick hinter die Kulissen des Großprojektes werfen, wovon auch Schulen Gebrauch machten.
Drei Jahre lang, immer zu den Niedrigwasserphasen im Winter, arbeiteten zahlreiche Arbeiter unter der Federführung des Baubezirksamtes Lienz und des Bauamtes der Stadtgemeinde Lienz im Bachbett der Isel auf Hochtouren, um eines der größten Hochwasserschutzprojekte Tirols der letzten Jahre umzusetzen.
Baubegleitend gesetzte Maßnahmen heben zudem die Lebensqualität in der Stadt. „Neben dem neuen Iselsteg, den großzügig gestalteten Fußgängerbereichen zu beiden Seiten sowie der neuen Isellounge kann man sich auch auf einen neuen Naherholungsbereich am Wasserrain bei der Schlossbrücke freuen“, kündigt Bgm. LA Elisabeth Blanik an. Dabei handelt es sich um eine ökologische Ausgleichsmaßnahme, durch die sich ein kleiner Seitenarm der Isel schlängeln wird.
Laut Johannes Nemmert, dem Leiter des Baubezirksamtes Lienz, wird der Großteil der Arbeiten vor dem Sommer 2026 fertiggestellt. „Ende April sind wir aus dem Bachbett heraußen, und es wird auch der Iselsteg freigegeben. Im Mai sind dann die Arbeiten an der Sonnenlounge und bei der Schlossbrücke abgeschlossen“, so Nemmert.
Länger dauern die Arbeiten am rechten Iselweg, da dieser nur indirekt mit dem Hochwasserschutzprojekt zusammenhängt und in den Bereich der Straßenerneuerung fallen. „Hierfür wird ein neuer Unterbau samt neuer Entwässerungen hergestellt und im Anschluss eine neue Asphaltdecke aufgebracht“, erklärt Stadtbaumeister Klaus Seirer.
Text: Redaktion, Foto: Stadt Lienz/Bernd Lenzer


