Alpine Naturgefahren +2 Grad: Tagung der Nationalpark Akademie Hohe Tauern

Die Tagung „Alpine Naturgefahren: +2 Grad. Leben und Wirtschaften im Hochgebirge unter neuen Voraussetzungen“ findet am 8. November im Nationalparkzentrum Mittersill statt. Hüttenwirt Toni Riepler wird aus der Praxis berichten.

Über den Klimawandel wird schon seit Jahrzehnten berichtet, und längst ist dieser im Alpenraum angekommen. Mit plus 2 Grad und mehr herrschen vollkommen neue Voraussetzungen im Hochgebirge, die erwiesenermaßen großen Einfluss auf die Ökologie und Ökonomie des Lebensraumes haben. Die Alpinen Naturgefahren steigen.

Mit der Zunahme von Extremereignissen wird die flächendeckende Erschließung vor große Herausforderungen gestellt. Akteure sind gefragt, neue Wirtschaftsweisen im Einklang mit der Natur zu finden, denn unzählige Beispiele zeigen auf, dass die rein technische Verbauung oftmals an ihre Grenzen stößt.

 

 

 

Alpine Naturgefahren: + 2 Grad. Leben und Wirtschaften im Hochgebirge unter neuen Voraussetzungen

Termin:
Freitag, 8. November 2024
Beginn: 8.30 Uhr
Ende: ca. 16.15 Uhr

Ort:
Nationalparkzentrum Mittersill

Vortragende:
Liliana Dagostin, Abteilung Raumplanung & Naturschutz, ÖAV, Innsbruck
Sven Fuchs, Institut für Alpine Naturgefahren, BOKU Wien
Andreas Gobiet, Klimatologe, GeoSphere, Graz
Robert Kolbitsch, Abteilung Hütten & Wege, DAV, München
Gebhard Neumayr, Wildbach- und Lawinenverbauung, Pinzgau
Toni Riepler, Hüttenwirt Erzherzog-Johann-Hütte, Kals a.Gr.
Hans Scharfetter, Landtagsabgeordneter, Bereichssprecher Tourismus, Vorsitzender Aufsichtsrat SLT, Land Salzburg

Alle Infos und Anmeldung (bis Donnerstag, 31. Oktober, möglich): www.hohetauern.at

 

 

 

Text: Redaktion, Fotos: NPHT, Grimm, Lerch

28. Oktober 2024 um