8 Verbände gründeten Abfallwirtschaftsverein
Der neue Tiroler Dachverband soll künftig durch gemeinsamen Auftritt in Sachen Abfallwirtschaft in Bund und Land mehr bewegen – Obmann ist Dr. Alfred Egger.
Nach der konstituierenden Sitzung ist es nun offiziell: Acht Tiroler Abfallverbände und Kommunalbetriebe haben sich zu einer gemeinsamen Interessensvertretung – dem Tiroler Abfallwirtschaftsverein (kurz TAWV) – zusammengeschlossen. Nicht mit dabei sind die Verbände des Bezirkes Kufstein und des Tiroler Oberlandes. „Unser vorrangigstes Ziel ist die Unterstützung der kommunalen Abfallwirtschaft mit einem verantwortungsvollen Wertstoffmanagement“, so Dr. Alfred Egger, Geschäftsführer der Abfallwirtschaft Tirol Mitte (ATM), der zum Obmann des Verbandes gewählt wurde.
Durch Bündelung der Kräfte soll in Tirol eine effizientere Abfallwirtschaft erreicht werden. „Dort, wo es vergleichbare Dachverbände gibt, sind die Abfallgebühren am niedrigsten“, so Egger. Diesen Vorteil für die Bürger sieht auch der für Gemeinden zuständige Landesrat Mag. Johannes Tratter. „Kooperationen, die dazu dienen, Kräfte zu bündeln und Synergien zu nutzen, sind sehr positiv für Gemeinden und Bürger im Sinne der geforderten Sparsamkeit, Bürgernähe und Verwaltungsvereinfachung“, so der Landesrat.
Obmann Alfred Egger betonte, dass es mit einem Dachverband in Tirol leichter sei, Verhandlungen in Wien zu führen und Stellungnahmen zu Gesetzen abzugeben. Die neue Plattform soll zudem dem Erfahrungsaustausch und der stärkeren Zusammenarbeit der einzelnen Mitglieder dienen.
Text: Raimund Mühlburger, Foto: TAWV
