16. Lienzer AutoSchau: Buntes „Konzert“ an Marken und Modellen
Am 22.4. 2023 wurde die Lienzer Altstadt wieder zum Freiluftsalon: Auf rd. 10.000 m² präsentierten heimische Autohäuser ihr aktuelles Portfolio.
Das milde Frühlingswetter bot den idealen äußeren Rahmen für die AutoSchau 2023, die Tausende in die Lienzer Innenstadt lockte. Viele kamen, um durch die Straßen und über die Plätze zu flanieren und sich ein Bild vom Angebot am Automarkt zu machen. Die aktuellen Modelle der verschiedenen Autohersteller wurden hochglanzpoliert und mit Top-Ausstattungen von der Rosengasse, über den Johannesplatz bis hin zum Lienzer Hauptplatz präsentiert. Besondere Aufmerksamkeit zogen spannende Neuheiten bei den E-Autos und Ps-starke Boliden auf sich. „Wir haben uns in diesem Jahr für das Motto ‚Auto ist mehr‘ entschieden. Diesen Slogan haben wir so gewählt, weil das Auto für die meisten unserer Kundinnen und Kunden mehr als ein Fortbewegungsmittel ist. Viele verbinden mit dem Auto das Gefühl von Freiheit, andere haben einen besonderen emotionalen Bezug dazu“, betont DI Anton Thum, der Sprecher der Osttiroler Autohändler. Er weist auch darauf hin, dass mit dem Thema Auto für etwa 300 Menschen im Bezirk direkt oder indirekt der eigene Arbeitsplatz verbunden ist. „Ich denke hier nicht nur an die MitarbeiterInnen in unseren Autohäusern und Werkstätten, sondern z.B. auch an Finanzierer, Sachverständige bei der Schadensbeurteilung oder Beschäftigte im Bereich Entsorgung.“
Auf der AutoSchau 2023 nützten viele die Gelegenheit, sich von den heimischen Experten genau informieren und beraten zu lassen. Das vorherrschende Thema war die E-Mobilität in ihren unterschiedlichen Formen und Ausprägungen, vom Hybrid- und Mild-Hybrid über den Plugin-Hybrid bis hin zum reinen E-Auto. „Immer wieder wurde dabei im Gespräch deutlich, dass so manche/mancher noch keine Entscheidung getroffen hat, ob sie/er sich ein E-Auto oder doch ein Fahrzeug mit Verbrennermotor anschaffen soll“, berichtet Anton Thum. „Der Anteil der E-Autos liegt aktuell bei 18 Prozent, jeweils rund 30 Prozent der Neuwägen sind Diesel- bzw. Benzinautos. Circa 22 Prozent entfallen auf Mischformen. Viele Nachfragen gab es in Sachen Finanzierung, vor allem in Hinblick auf die ungewisse Zukunft der weiteren Zinsentwicklung, aber auch zu Neuerungen in Sachen Sicherheit. In den vergangenen Jahren haben sich die Sicherheitssysteme der einzelnen Marken enorm weiterentwickelt. Auch wenn Sicherheit ihren Preis hat, zeigen aktuelle Unfallstatistiken doch deutlich, dass die Anzahl der Verkehrstoten sinkt.“
Der Sprecher der Osttiroler Autohändler bezeichnet die Lienzer AutoSchau 2023 als Erfolg und freut sich, ebenso wie seine KollegInnen, nun darauf, dass Interessierte in die heimischen Autohäuser kommen, um das eine oder andere Auto Probe zu fahren. „Wir sehen die AutoSchau als eine Art Informationsplattform. Für alles Weitere stehen wir direkt in den Autohäusern der Region zur Verfügung.“

Im Autohaus Thum warten so beispielsweise die beiden BMW-Modelle BMW M3 Touring und BMW XM darauf, von Interessierten Probe gefahren zu werden. Die beiden BMWModelle waren besondere Highlights des Autohauses Thum auf der Lienzer AutoSchau. Darüber hinaus gab es beim Thum-Standplatz auf dem Lienzer Hauptplatz auch noch vieles andere zu entdecken, so u.a. auch den Fiat 500 in verschiedenen Ausführungen.

Die große Vielfalt der Marken VW, Audi und Škoda stellte das Autohaus Pontiller auf der AutoSchau 2023 vor. Am Standplatz in der Lienzer Altstadt waren rund 30 verschiedene Modelle zu sehen – darunter als Highlights der ID.BUZZ von VW, ein multifunktionaler Allrounder, der als „Bulli der neuen Generation“ rein elektrisch betrieben ist, weiters der Audi Q8 e-tron, der sich u.a. durch seine Alltagstauglichkeit, seine hohe Reichweite und eine besonders kraftvolle Dynamik auszeichnet, und der Škoda Enyaq Coupet, der sich nicht zuletzt durch sein großzügiges Platzangebot auch als Familienauto anbietet. Das Autohaus Niedertscheider war am 22.4. in der Lienzer Innenstadt mit Modellen der Marken Peugeot, Suzuki und Volvo präsent. Besonders viele Blicke zogen die Highlights, der Peugeot e-208 sowie der neue Peugeot 408, auf sich. Der Standplatz des Autohauses Troger befand sich im heurigen Jahr wieder auf dem Hauptplatz vor dem Hotel Traube. 10 Autos der Marke Ford waren zu sehen, darunter als Highlights der neue Ranger V6, ein Pick Up mit 6-Zylinder-Dieselmotor, sowie der Mustang Mach-E, ein vollelektrischer SUV mit einer Reichweite von bis zu 610 km, der sich durch ein besonders attraktives Preis-Leistungsverhältnis auszeichnet.

Im Herbst 2023 wird übrigens zum Mustang Mach-E der Ford Explorer als rein elektrisch betriebenes Modell hinzukommen und im Nutzfahrzeugbereich der Transit Custom als reines E-Fahrzeug verfügbar sein. Das Autohaus Mazda Fercher zeigte am 22.4. in der Lienzer Innenstadt sechs Mazda-Modelle, darunter verschiedene Ausführungen des Mazda CX 60, wie z.B. den neuen Mazda CX 60 Diesel oder den Mazda CX 60 Hybrid Plugin. Darüber hinaus konnte man auf dem Johannesplatz in Lienz auch Modelle des Mazda 2 und Mazda 2 Hybrid besichtigen. Letzterer bietet sich aufgrund seines sparsamen Betriebes als ideales Stadtauto an. Im Mai 2023 wird mit dem Mazda MX-30 R-EV übrigens ein rein elektrisches Modell auf den Markt kommt. Der in Japan gefertigte Mazda MX-30 R-EV ist ein Plug-In-Hybrid, wird ausschließlich von einem Elektromotor angetrieben und bietet ununterbrochenes elektrisches Fahrvergnügen mit dem einzigartigen Mazda-Handling. Das Autohaus Eisner lud bei der diesjährigen AutoSchau dazu ein, sich ein Bild von Modellen der Marken Opel, Seat und Cupra zu machen. Insgesamt waren 16 Autos zu sehen. Zu den Highlights in diesem Jahr zählte der Cupra Formentor VZ25, eine faszinierende Fahrmaschine mit 390 PS, von der es in limitierter Auflage weltweit nur 7.000 Stück gibt. Viel Interesse gab es auch zum Opel Astra in der Kombivariante. Den Opel Astra gibt es in verschiedenen Ausführungen, in Kürze auch als e-Version!

Text: A. Hilgartner, Fotos: © Osttirol Journal, Elias Bachmann