Worldtourteam ASTANA schlägt erneut Trainingscamp in Osttirol auf
Das Profi-Team war im vergangenen Jahr von den Trainingsbedingungen rund um die Lienzer Dolomiten begeistert und bereitet sich auch heuer wieder in Osttirol auf die „Tour de France“ vor.
Schon im Vorjahr hat das Worldtourteam ASTANA, das in den letzten Tagen zwei Giro-Etappensiege feiern konnte, am Zettersfeld in Lienz sein Trainingscamp aufgeschlagen.
„Ein großes Kompliment wird dabei immer wieder der Gastgeberin Andrea Moroder vom Sporthotel Hoch Lienz ausgesprochen. Sie trägt mit ihrem Engagement wesentlich zum Wohlbefinden der prominenten Radprofis bei. Eine enge Kooperation mit der Osttirol Werbung und das proaktive Engagement von ASTANA in den sozialen Medien trägt enorm zur Bekanntheitssteigerung von Osttirol bei”, erklärt Franz Theurl, Obmann des Tourismusverbandes Osttirol.
Jeder einzelne Profi sei täglich mit Postings über die Trainingsdestination Osttirol beschäftigt, die dabei erzielte Reichweite außergewöhnlich hoch. Darüber hinaus werden auf der Plattform von ASTANA beinahe täglich Berichte hineingestellt. „Teamchef Alexander Winokurow findet großen Gefallen und möchte an dieser Kooperation weiterhin festhalten. Der Kletterspezialist von Astana, Lorenzo Fortunato, der auch beim Giro d’Italia das Etappenziel Monte Zoncolan als erster erreichte, liebt besonders den Anstieg aufs Zettersfeld, den er als tägliche Herausforderung sieht“, so Theurl.
Der Tourismusobmann schlägt vor, Lienz und den Monte Zoncolan beim Giro d’Italia 2027 oder 2028 wieder mit einer Etappe zu verbinden. Dies war schon 2007 und 2011 der Fall. „Dabei wäre ein fulminantes Finale in Osttirol mit Anstiegen von der Margarethenbrücke nach Anras, von Thal über die Römerstrasse nach Bannberg und final von Dölsach hinauf nach Stronach mit Ziel in Lienz vorgesehen. Die Erfolge von Felix Gall beim laufenden Giro d’Italia tragen wesentlich zum Bekanntheitsgrad von Osttirol als Radsporteldorado bei und sind daher bei den weiteren Verhandlungen sicher sehr hilfreich“, meint Theurl.
ASTANA rechnet 2026 wiederum mit einem Podestplatz bei der „Tour de France“. Neben Lorenzo Fortunato kommen noch weitere Namen, wie Mike Teunissen als Sprinter, Simone Velasco als Etappenjäger sowie die kolumbianischen Kletterspezialisten Harald Tejada und Sergio Higuita ins Spiel.
Das Trainingscamp verteilt sich auf mehrere Wochen und wird am 6. Juni in Osttirol abgeschlossen. Die Trainer und Team-Coaches werden auch bei der Dolomitenradrundfahrt vertreten sein bzw. aktiv daran teilnehmen.
„Der weitere Ausbau des Mountainbike- und Radwegenetzes im Bezirk ist schon mit mehreren Projekten belegt und soll in Verbindung mit dem steigenden Bekanntheitsgrad von Osttirol als Radsportdestination einen noch stärkeren Zuspruch erfahren. Zwischenzeitlich kommen schon über 25 Prozent der Gäste mit einem Radsportmotiv im Sommer nach Osttirol, was sich sehr positiv auf die Nächtigungszahlen und die Wertschöpfung auswirkt“, erklärt Franz Theurl.
Text: Redaktion, Foto: TVB Osttirol


