Vorstand des LRC Lienzer Dolomiten im Amt bestätigt
Der Langlauf- und Radsport Club Lienzer Dolomiten zog am 25. Oktober 2014 Bilanz – erfolgreiche Großveranstaltungen Dolomitenlauf und Dolomitenradrundfahrt.
Zur 39. Jahreshauptversammlung des Langlauf- und Radsport Club (LRC) Lienzer Dolomiten lud Obmann Franz Theurl am Samstag, 25. Oktober 2014, in den Kolpingsaal. Die beiden Großveranstaltungen Dolomitenlauf und Dolomitenradrundfahrt nahmen einen Großteil von Theurls Bericht ein. „Beim 40. Dolomitenlauf waren wir heuer wegen des vielen Schnees besonders gefordert“, so Theurl. Mit rund 250 Teilnehmern sei auch die Premiere des Romantiklaufs ein Erfolg gewesen. „Wichtig ist vor allem auch der Dolomitensprint, denn ohne die Einnahmen aus der Bandenwerbung vom Sprint wäre der Dolomitenlauf nicht finanzierbar“, betonte der Obmann.
LRC-Obmann Franz Theurl: „Ohne Dolomitensprint würde es keinen Dolomitenlauf geben, weil wir die Veranstaltung durch die Bandenwerbung vom Sprint zum Großteil finanzieren.“
Die ständig steigenden Kosten aus den Winterveranstaltungen würden zusehends zum Problem werden. „Wir haben ja beim Dolomitenlauf praktisch die gleichen Overhead-Kosten wie beim Wasalauf. Auch die Sponsorgelder werden immer geringer, weil viele Firmen aufgrund der allgemein schwierigen wirtschaftlichen Situation mit ihren Werbe-Etats Probleme haben“, so Theurl. Im Gegensatz dazu bringe die Dolomitenradrundfahrt das Geld, um den Verein überhaupt aufrecht zu erhalten. „Der Super Giro Dolomiti war ein wesentlicher Schritt in die Zukunft der Dolomitenradrundfahrt. In Friaul haben wir tolle Partner, zahlreiche Alpini waren im Einsatz, und es wurde sogar kilometerlang die Strecke auf dem italienischen Abschnitt asphaltiert“, schwärmte Franz Theurl. Die Dolomitenrundfahrt sei das „Lebenselexier“ des LRC. „Der Super Giro Dolomiti hat zwar mehr Arbeit für mich und alle Helfer bedeutet, die Zusammenarbeit mit dem Bezirkspolizeikommandanten in Sachen Verkehrsregelung und mit Rotem Kreuz und Ärzten – es hat ja auch Unfälle gegeben – war aber eine ausgezeichnete“, so der LRC-Obmann.
„Loipen-Charly“ Karl-Heinz Egger übergab eine Chronik an die Funktionäre des LRC, die die Vereinsgeschichte in Wort und Bild sehr genau dokumentiert.
Besonders erfreut zeigte sich Franz Theurl, dass nun auch Ushuaia – die südlichste Stadt Argentiniens – in den Kalender für Volkslangläufe aufgenommen worden ist. „Mit Argentinien, China, Neuseeland und Island sind vier Nationen als Veranstalter hinzugekommen. Es gibt somit 20 Nationen, die derartige Langlaufrennen veranstalten. Mit Ushuaia – Ausgangspunkt für Touren auf den Cerro Torre – verbindet uns Osttiroler ja eine lange Freundschaft“, freute sich der Obmann.
Für ihren Einsatz bei Dolomitenradrundfahrt und Dolomitenlauf verlieh die Vereinsführung an Josef Baretschneider und Hans Kaufmann die Ehrenmitgliedschaft auf Lebenszeit. Nach Ablauf der dreijährigen Funktionsperiode waren Neuwahlen notwendig. In ihren Funktionen bestätigt wurden Franz Theurl als Obmann, Astrid Pirker und DI Rudi Neumayr als seine Stellvertreter, Helmut Glantschnig als Schriftführer und DI Alexander Trojer als Kassier.
Text: Raimund Mühlburger, Fotos: Osttirol heute/Kraner
