UECR Huben verliert erstes Finale gegen Steindorf knapp
Erst in der Overtime wurde das erste Halbfinale des UECR Huben gegen den ESC RegYou Steindorf am Samstag, 20. Februar, entschieden. Die Kärntner siegten mit 5:4.
Steindorf ging sicher als Favorit in die Partie und dominierte anfangs auch klar. Bereits in der dritten Minute konnte Marco Pewal den Puck im Hubener Tor unterbringen, Daniel Gasser stellte in der neunten Minute auf 2:0. Nach diesen zwei Toren drehten die Iseltaler ziemlich auf, und in der zwölften Minute knallte Martin Pewal erfolgreich auf den Steindorfer Kasten. Doch nur etwa eine halbe Minute später erzielte Daniel Gasser sein zweites Tor für Steindorf. Mit 3:1 ging es in die erste Pause.
Nach Seitenwechsel brachte Alexander Riepler in der 22. Minute die Hubener Eisbären zurück ins Spiel. 2:3 war dann der Spielstand bis zum Ende des zweiten Spielabschnitts. In der 47. Minute sprang der Puck unkontrolliert von der Bande vor das Hubener Tor. Florian Perdacher nutzte die Chance und netzte zum 4:2 für die Gastgeber ein. Doch die Osttiroler gaben sich noch lange nicht geschlagen. Nur zwei Minuten nach diesem unglücklichen Gegentreffer erzielte Martin Pewal ein Tor, und in der 52. Minute konnte er assistiert von Robert Trojer und Johannes Warscher sogar ausgleichen. Am Ende der regulären Spielzeit stand es dann 4:4.
Das Match ging in die Verlängerung, die Eisbären mussten in Unterzahl beginnen. Das Powerplay nutzten die Kärntner, und Daniel Gasser erzielte in der 62. Minute den Siegestreffer. Am Dienstag, 23. Februar, kommt es im Hubener Eisstadion zur Revanche. Wie das erste Semifinale gezeigt hat, sind die Eisbären den favorisierten Steindorfern durchaus ebenbürtig. Für die Hubener ist noch alles möglich.
Text: Raimund Mühlburger, Foto: Brunner Images
