Tristacher bei Extremlauf auf La Reunion dabei

Das Ehepaar Vera und Stefan Mair nahm von 22. bis 25. Oktober die Strapazen des Grand Raid Ultra Trail auf sich – Stefan bewältigte fast 10.000 Höhenmeter, Vera fast 4.000.

Zur Auswahl stehen beim Grand Raid Ultra Trail drei Bewerbe mit unterschiedlichen Längen und Höhenmetern. Die Rennen auf der Insel im Indischen Ozean werden zusätzlich zur extremen Höhendifferenz durch Hitze und Regen erschwert. Stefan nahm die Herausforderung des „Diagonale des Fous“ („Diagonale der Verrückten“) quer über die Insel mit 164 Kilometern Länge und einer Höhendifferenz von 9.917 Metern in Angriff. Er konnte das Rennen mit einer Zeit von 45 Stunden und 38 Minuten als 552. von 2.624 Startern beenden. In seiner Altersklasse 40-49 Jahre belegte er den 247. Platz.

Stefan Mair beim Bergauflaufen

Stefan Mair während eines Anstieges

Vera bestritt den „Mascareignes“ mit 65 Kilometern Länge und 3.922 Höhenmetern. Sie brauchte für diese Tortour 15 Stunden und 37 Minuten. Unter 1.793 StarterInnen belegte sie den 660. Rang, in ihrer Altersklasse Frauen 50 den sensationellen 10. Platz. „Mit der herrlichen Landschaft dieser Vulkaninsel wurden wir für die großen Strapazen des Rennens mehr als entschädigt, und der große Trainingsaufwand für diesen Bewerb hat sich schon deswegen gelohnt, weil wir Finisher-Shirts  erhalten haben“, so Vera und Stefan Mair nach ihrer Rückkehr ins heimatliche Tristach.

Text: Raimund Mühlburger, Fotos: Privat

05. November 2015 um