Triathletin Theresa Moser holte bei U23-WM 18. Platz
Von einem nicht perfekten, aber richtig coolen Rennen spricht Theresa Moser – bei der U23-Weltmeisterschaft in Chicago holte sie sich den guten 18. Platz.
Aufgrund einer Schlechtwetterfront wurde das Rennen am Freitag, 18. September, von der geplanten olympischen Distanz auf die halb so lange Sprintdistanz verkürzt. „Ich war vorab nicht gerade begeistert davon, weil mir die doppelte Distanz besser liegt“, sagte die 22-Jährige im Rückblick auf die U23-Weltmeisterschaft in Chicago. Um 13.00 Uhr Ortszeit fiel der Startschuss. Die 750 Meter lange Schwimmdistanz im 17 Grad kühlen Lake Michigan verlief nicht ganz so, wie es sich die Osttirolerin vorgestellt hatte. „Ich war eingeklemmt und konnte nicht richtig frei und ruhig schwimmen“, so Moser. Trotzdem stieg sie nur fünf Sekunden nach der späteren Weltmeisterin Audrey Merle aus Frankreich aufs Rad. Dieser konnte sie gemeinsam mit zwei anderen Athletinnen auch eine dreiviertel Runde folgen, doch dann kam die Attacke einer Kanadierin.
Theresa absolvierte die 20 Kilometer auf dem Rad souverän in der Verfolgergruppe. „Schade, dass es mir nicht gelungen ist, dran zu bleiben, aber das Radfahren mit den 20 Wendepunkten und damit auch extrem vielen Antritten war sehr hart“, analysierte die Triathletin. Beim Laufen fand sie gleich von Beginn an zu einem guten Rhythmus und konnte schließlich als Achtzehnte finishen. „Ich bin mit meinem Rennen recht zufrieden – es war nicht perfekt, aber richtig cool. Die Kulisse war ein Traum, und ich habe es genossen, dabei zu sein“, lässt die junge Athletin ein weiteres erfolgreiches Wochenende Revue passieren. Die Saison ist allerdings noch nicht zu Ende – die Osttirolerin wird unter anderem noch zwei Weltcuprennen in der Türkei und Korea bestreiten.
Text: Raimund Mühlburger, Foto: Delly Carr/ITU Media


