Rapid Lienz unterlag SV Rothenthurn mit 1:2

Rothenthurn trat am 15. August 2014 im Dolomitenstadion unerwartet stark gegen Rapid Lienz auf und gewann am Ende knapp mit einem Tor Vorsprung.

Rapid Lienz galt in dieser Partie als klarer Favorit, doch der SV Rothenthurn war überraschenderweise vor allem in der ersten Halbzeit die effektivere Mannschaft. So konnten die Kärntner in der zehnten Minute bereits den Führungstreffer erzielen – Arno Unterlerchner lochte nach Vorarbeit von Thomas Klingbacher im Lienzer Kasten ein. Lienz wirkte durch diesen frühen Treffer etwas eingeschüchtert, und so kamen die Gäste zu weiteren Chancen. Verwerten konnten sie diese nicht, und so ging es mit einem Zwischenstand von 0:1 in die Kabinen.

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Nach Seitenwechsel gelang Rapid Lienz bald der Ausgleich. Lukas Steiner brachte den Ball im Rothenthurner Tor unter. Jetzt übernahmen die Osttiroler das Kommando, kamen zu zahlreichen Chancen, doch der Rothenthurner Goalie Rene Ramschack ließ das Leder einfach nicht an sich vorbei. In der 81. Minute wurde Hannes Meixner von Rothenthurn nach einem Foul mit der Ampelkarte vom Platz gestellt. Die Gäste aus Kärnten wirkten dadurch jedoch keineswegs geschwächt, sondern gaben noch einmal richtig Gas. In der Nachspielzeit gelang Jürgen Pichorner mit einem Heber aus 40 Metern der Siegestreffer. Ein glücklicher Sieg für den SV Rothenthurn. Rapid Lienz war über weite Strecken die klar bessere Mannschaft.

Rapid-Trainer Markus Hanser musste nach einem Tor des Gegners in der Nachspielzeit mit seiner Mannschaft eine bittere Niederlage einstecken.

Rapid-Trainer Markus Hanser musste nach einem Tor des Gegners in der Nachspielzeit mit seiner Mannschaft eine bittere Niederlage einstecken.

Text: Raimund Mühlburger, Fotos: Brunner Images

16. August 2014 um