Osttirols Judoka kämpften in Tolmezzo wie die Löwen
Auch bei der 33. Trofeo Internazionale di Tolmezzo war die Judo Union Osttirol wieder äußerst erfolgreich – Christina Raffler holte sogar den Tagessieg nach Osttirol.
514 Judoka aus Kroatien, Italien, Malta, San Marino, Rumänien, der Slowakei, Slowenien und Österreich kämpften am 7. und 8. März 2015 bei der 33. Trofeo Internazionale di Tolmezzo um die Medaillen – mit dabei auch wieder eine starke Abordnung der Judo Union Osttirol. Ihre internationale Klasse unterstrich einmal mehr Christina Raffler. Sie holte in der Gewichtsklasse -70 kg den Tagessieg mit vier gewonnenen Kämpfen nach Osttirol.
Jonas Wibmer und Marc Girstmair besiegten ihre Gegner in der Gewichtsklasse -45 kg vorzeitig mit Ippon. Jonas Wibmer musste sich erst im Finale geschlagen geben und holte sich eine Silbermedaille. Marc Girstmair verlor den zweiten Kampf gegen den späteren Klassensieger, musste in die Hoffnungsrunde und belegte den guten fünften Platz.
Die erfolgreichen Osttiroler Judoka konnten nach erfolgreich geschlagenem Turnier entspannt in die Kamera lächeln. Fabian Ernst, Fabian Waldner, Jonas Wibmer, Gabriel Bretschneider, Alina Trager, Lilly Resinger und Marc Girstmair (v.l.n.r.). Hinten Obmann Jakob Berger (links) und Coach Sven Bretschneider
Mit Irene Nicosia vom Judoclub Caldogno/Vicenza erwischte Alina Trager in ihrem Erstrundenkampf gleich die spätere Siegerin, verlor diesen Kampf, war aber damit automatisch für die Hoffnungsrunde qualifiziert. Lilly Resinger hingegen gewann die erste Runde mit einem schönen Hüftwurf und Ippon. Mit umgekehrten Vorzeichen ging es in den Zweitrundenkämpfen weiter. Alina gewann, Lilly verlor, und so kam es zum Kampf zwischen den beiden Freundinnen um den dritten Platz. Diesen gewann Alina Trager durch einen Festhalter.
Fabian Waldner gewann seinen ersten Kampf mit Ippon, musste sich aber in den beiden nächsten Fights geschlagen geben. Fabian Ernst hatte eine sehr starke Klasse -60 kg, verlor aber seinen ersten Kampf – wahrscheinlich eine Folge seines Trainingsrückstandes aufgrund von Krankheit. Gabriel Bretschneider kämpfte mit insgesamt 23 Kontrahenten um den Turnierpreis. Er schaffte es bis ins kleine Finale und kann mit dem fünften Platz bei diesem internationalen Turnier durchaus zufrieden sein.
Text: Raimund Mühlburger, Fotos: Judo Union Osttirol
