Osttiroler bewältigte 291 km beim Transalpine Run

Im Team mit Willi Schneeberger aus Irschen kämpfte sich der Tristacher Stefan Mair beim Transalpine Run über zahlreiche Gipfel und steinige Pfade von Deutschland nach Südtirol.

Der Transalpine Run gehört zu den spektakulärsten Running-Events der Welt. In acht Etappen haben dabei Zweierteams 291 Kilometer und rund 14 000 Höhenmeter zu bewältigen. Unter den mehr als 300 Teams war heuer auch eine Mannschaft mit einem Osttiroler – das Team Edelweiss Alkoholfrei mit Stefan Mair aus Tristach und Willi Schneeberger aus Irschen. Und die beiden gehörten bei diesem spektakulären Rennen, das in acht Tagen über zahlreiche Gipfel führt, auch zu den Finishern.

Der Start erfolgte in Ruhpolding in Deutschland. Schon der erste Tag war von schlechtem Wetter mit viel Regen gekennzeichnet, auch am zweiten Tag war der Boden von der vielen Feuchtigkeit extrem aufgeweicht. Die Etappe von Neukirchen am Großvenediger nach Prettau im Ahrntal musste verändert werden, da am Passübergang 40 cm Neuschnee lag und starker Wind blies. Nach einer Ersatzetappe im Pinzgau wurden die Läufer mit Bussen über Osttirol nach Prettau im Ahrntal gebracht. Am nächsten Morgen starteten Mair und Schneeberger im ersten Startblock.

Es ging wieder hoch hinauf mit ca. 20 cm Neuschnee als Untergrund. Aus der Rutschpartie der letzten Tage wurde richtiges Trailrunning. Es folgte ein „Ruhetag“ mit 6,3 km Strecke und einer Höhendifferenz von 1 100 Höhenmetern. Beim längsten durchgehenden Aufstieg am nächsten Tag waren 1 419 Höhenmeter zu bewältigen. Und bevor die Läufer am achten Tag des Rennens bei der Etappe über die Drei Zinnen ins Ziel sprinten konnten, waren noch 42 km und 2 000 Höhenmeter von St. Viggil nach Niederdorf zu laufen. Willi Schneeberger und Stefan Mair belegten in ihrer Klasse den 20. und gesamt den 66. Rang. „Es waren acht Tage mit verrücktem Wetter, vielen neuen Erfahrungen und Erkenntnissen. Mit Stefan hatte ich einen Partner an meiner Seite, auf den jederzeit Verlass ist“, sagte Willi Schneeberger am Ende des Rennens über seinen Teamkollegen Stefan Mair.

Text: Raimund Mühlburger, Foto: Privat

08. September 2014 um