ÖSV hat entschieden: Ski Weltcup in Lienz ohne Publikum vor Ort

Erstmals in der Geschichte werden Skirennen am Lienzer Hochstein ohne ZuschauerInnen stattfinden. Am 28. Dezember wird ein Riesentorlauf und tags darauf ein Slalom ausgetragen.

Aufgrund der Pandemie wird es bei den Damen-Rennen am Jahresende auch keine öffentliche Startnummernauslosung geben, die Siegerehrungen finden im Anschluss an die Rennen direkt im Ziel statt. Wer bereits Tickets erworben hat, erhält die Summe refundiert. „Die Covid-Bestimmungen  werden natürlich lückenlos eingehalten. Nur akkreditierte Personen erhalten Zutritt zum Veranstaltungsgelände, wo die 2,5 G-Regel gilt“, teilt OK-Präsident Werner Frömel mit.

Für ihn sei die Entscheidung des ÖSV völlig nachvollziehbar: „Lienz war immer ein Hot Spot für die Zuschauer, und die Stimmung war immer toll. Darauf müssen wir heuer aufgrund der Covid-Situation verzichten. Da kein Publikum zugelassen ist, brauchen wir keine so aufwändigen Sicherheitsmaßnahmen.” Nun gelte der volle Fokus auf dem sportlichen Teil und der Medialisierung. „Wir haben schon viel Schnee, werden für die  Ahtletinnen perfekte Bedingungen schaffen und so auch perfekte TV-Bilder generieren. Viele Journalisten haben sich bereits akkreditiert.“

Mario Tölderer, Vorstand der Lienzer Bergbahnen AG, ist mit den Arbeiten an der Piste sehr zufrieden: „Es schaut sehr gut aus. Es wird noch laufend beschnien, und bald wird mit den letzten Präparierungen für die FIS-Schneekontrolle am 19. Dezember begonnen. Wir kümmern uns derzeit darum, dass auf der kompletten Weltcup-Piste ausreichend Schnee liegt. Nach der Schneekontrolle beginnen die finalen Arbeiten mit dem Sprühbalken.“ Auch für Skiclub-Präsident Siegfried Vergeiner, der für die Rennorganisation zuständig ist, läuft alles nach Plan: „Die Bautensysteme im Zielraum entsprechen allen Covid-Vorschriften, und derzeit wird fleißig die Piste präpariert. Schneemäßig liegen wir sehr gut im Rennen.“

 

Text: Redaktion, Foto: EXPA Pictures

13. Dezember 2021 um