Lienz: FC Ingolstadt bezwingt Udinese Calcio
Ein hochkarätig besetztes Freundschaftsspiel lieferten sich am 18.7. der italienische Erstligist Udinese Calcio und der deutsche Bundesliga-Aufsteiger FC Ingolstadt in Lienz.
Die Begegnung fand am Rande des Trainingslagers der Ingolstädter in Österreich und drei Wochen vor dem Saisonstart der Fußball-Bundesliga statt. FCI-Trainer Ralph Hasenhüttl setzte in der ersten Spielhälfte auf Neuzugang Orjan Nyland im Tor, Robert Bauer, Tobias Levels, Romain Brègerie und Konstantin Engel in der Defensive. Im Mittelfeld fighteten Almog Cohen, Max Christiansen und Stefan Wannenwetsch, in der Offensive Stefan Lex, Lukas Hinterseer und Elias Kachunga. Als Top-Star in den Reihen von Udinese agierte Mannschaftskapitän Antonio Di Natale, in der Vergangenheit zweimaliger Torschützenkönig der Serie A.
In Minute 14 sahen die rund 500 Zuschauer im Lienzer Dolomitenstadion eine erste gute Chance per Kopf durch Elias Kachunga für den FCI, doch der Ball prallte gegen den Pfosten. In der 27. Spielminute forderten die Ingolstädter nach einer Attacke auf Kachunga Elfmeter, ebenso nach einem Handspiel in der 42. Minute – ohne Erfolg. Kurz vor der Pause zeigte dann auch Di Natale sein Können: Zunächst legte er für Cyril Théréau auf, ein paar Minute später prüfte er Nyland im Ingolstädter Tor. Mit 0:0 ging es nach einer relativ ausgeglichenen ersten Halbzeit in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel schickten beide Trainer neue Spieler auf das Feld. Beim FCI stand nun – bis auf Torhüter Nyland – eine komplett andere Mannschaft (zum großen Teil die Ingolstädter Aufstiegstruppe) auf dem Rasen: Danny da Costa, Marvin Matip, Benjamin Hübner und Markus Suttner in der Defensive, Roger, Pascal Groß und Alfredo Morales im Mittelfeld, Mathew Lecki, Moritz Hartmann und Thomas Pledl in der Offensive. Udinese hingegen schickte nun eher die zweite Garnitur aufs Feld. So kam es wie es kommen musste – der FC Ingolstadt übernahm die Spielkontrolle und sicherte sich immer mehr Spielanteile. FCI-Mittelfeld-Stütze Pascal Groß erzielte schließlich den entscheidenden Treffer und ließ die Deutschen jubeln: In der 57. Spielminute versenkte er aus etwa 25 Metern Distanz den Ball im Tor. Udinese konnte trotz etwas offensiverem Spiel in der Folgezeit dem nichts mehr entgegensetzen, aber auch die Ingolstädter verpassten es, noch ein Tor nachzulegen. So blieb es am Ende beim 1:0.
Text: Sportredaktion, Fotos: Brunner Images
