Für TSU Matrei ist der Traum vom Aufstieg vorbei

Nach der 2:1-Niederlage beim Hinspiel der Relegation endete die Partie in St. Michael 1:1 unentschieden. Damit spielt Matrei weiterhin in der Unterliga West, St. Michael steigt auf.

Die Matreier hätten nach der Niederlage im Tauernstadion vom Mittwoch, 18. Juni, das zweite Relegationsspiel gegen St. Michael mit 2:0 gewinnen müssen, um in die Kärntner Liga aufzusteigen. Die ersten Minuten der Partie am 21. Juni in St. Michael dominierten vor der eigenen Fankulisse klar die Lavanttaler. Arno Rupp und Markus Hubmann vergaben jedoch zwei gute Torchance. Matrei versuchte mit viel Druck entgegen zu halten, doch wirkliche Chancen ergaben sich für die Iseltaler in der ersten Halbzeit nicht. So ging es mit 0:0 in die Kabinen.

Nach Seitenwechsel drückten beide Teams mächtig auf die Tube, die Lavanttaler spielten aber weiterhin den offensiveren Fußball. Den Führungstreffer erzielten nach gut einer Stunde Spielzeit aber die Gäste aus Osttirol. Gegen einen Kopfball von Mario Kleinlercher hatte der Schlussmann der Gastgeber keine Chance. Matrei spielte nun mit der Chance auf den entscheidenden zweiten Treffer engagiert nach vorne, und St. Michael wollte natürlich unbedingt den Ausgleich. So sahen die Zuschauer eine schnelle Schlussphase auf hohem Niveau.

Nach 90 Minuten schafften die Kärntner aber den Ausgleich. Rene Prieler flankte in die Mitte, und Jakob Riegler – Sohn des WAC-Präsidenten Dietmar Riegler – konnte per Kopf im Matreier Gehäuse einlochen. So jubelten die Lavanttaler über den Aufstieg in die Kärntner Liga, die TSU Matrei spielt in den nächsten Saison weiterhin in der Unterliga West.

Text: Raimund Mühlburer, Foto: Brunner Images

22. Juni 2014 um