Dolomitenmann: Neuer Hotspot Dolomitenstadion
Beim härtesten Teambewerb der Welt wird am 12. September in den Lienzer Dolomiten wieder gelaufen, gepaddelt, geflogen und geradelt, was der Körper hergibt.
Für die 28. Ausgabe des Red Bull Dolomitenmanns stehen alle Teams bereits fest, und die Plätze sind vergeben – 103 Vierer-Mannschaften aus 16 Nationen kämpfen am Samstag, 12. September, auf den Bergen und im Wildwasser rund um Lienz um den Sieg bei diesem prestigeträchtigen Teambewerb. Der Dolomitenmann verlangt den Athleten in den Disziplinen Berglauf, Paragleiten, Kajak und Mountainbike alles ab.
Zu den Schlüsselstellen zählen der Goggsteig, über den sich die Bergläufer in Richtung Kühbodentörl quälen und die Moosalm, auf der die Paragleiter spektakuläre Zwischenlandungen einlegen, bevor sie bei ihrer Ziellandung an die Mountainbiker übergeben – heuer erstmals im Dolomitenstadion. Die Biker quälen sich bis zur Gamperlhütte, ehe sie sich über die ehemalige Weltcup-Abfahrtsstrecke hinunter stürzen und an die Kajaker übergeben. Diese sprinten durch den Fluss zu ihren Booten, starten von der Klippe aus sieben Metern Höhe in die Fluten und kämpfen anschließend fast 35 Minuten lang gegen die Strömung.
Ein Hotspot für die Zuschauer wird heuer das Dolomitenstadion sein, wo erstmals die Paragleiter an die Mountainbiker übergeben. Der Hauptplatz mit Start und Ziel, die Moosalm und Leisach sind weitere heiße Tipps für alle Zuschauer, die das Renngeschehen hautnah mitverfolgen wollen.
Was sich in den letzten Jahren 28 Jahren seit Bestehen dieses harten Teambewerbs verändert hat, kann wohl am besten Dolomitenmann-Mastermind Werner Grissmann erzählen: „Viele Starter haben früher den Wettbewerb total unterschätzt. In den ersten Jahren sind beispielsweise 54 Teams gestartet und 25 kamen ins Ziel. Die Paragleitschirme waren eher Fetzen, und es gab noch keine Mountainbikes. Räder sind gebrochen, und da konnte es schon vorkommen, dass ein Radfahrer mit einem Reifen unter dem Arm ins Ziel gekommen ist.“
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Text: Raimund Mühlburger, Fotos: Red Bull Content Pool/Mirjah Geh, Philipp Schuster





