Der Dolomitenmann verwandelt Lienz wieder in das Epizentrum der sportlichen Extreme
Wenn am 6. September in Osttirol der 38. Red Bull Dolomitenmann über die Bühne geht, dann explodiert die Energie – und es gibt keinen Platz für Kompromisse. Der Dolomitenmann ist mehr als ein Rennen. Er ist ein Mythos.
„Der Dolomitenmann war das erste Event, das Red Bull gesponsert hat. Mit Red Bull verbindet uns Treue und Nähe. Wir sind dankbar, demütig und stolz. Der Rückhalt in der Bevölkerung ist groß – bei den Mitarbeitern, bei den Sportlern und Zuschauern. Der Dolomitenmann bringt Lienz und ganz Osttirol an diesem Wochenende maximale Aufmerksamkeit“, so Organisator Niki Grissmann bei einer Medienvorstellung in Lienz. Rund 1,5 Mio. Euro beträgt das Gesamtbudget, das durch Kooperationen und Sponsoren hereingebracht werden muss.
Familie Grissmann – Werner, Sandra, Niki und Nina – präsentierten die Details zum 38. Red Bull Dolomitenmann. Ideengeber Werner Grissmann legte einst den Grundstein für den Extremsportklassiker, Sohn Niki verantwortet heute die Organisation.
110 Teams aus 18 Nationen haben sich für den 38. Dolomitenmann angemeldet – insgesamt 440 Athletinnen und Athleten, die in den vier Disziplinen Berglauf, Paragleiten, Mountainbike und Wildwasser-Kajak antreten. „Unser treuer Partner Kolland ist wieder mit vier Teams am Start. Alle diese Teams gehören mit zum Favoritenkreis – nicht nur die Mannschaften mit den Vorjahressiegern Richard Atuya (Berglauf) und Aaron Durogati (Paragleiten). Aber auch Teams wie Sport Auer mit Vorjahressieger Tim Bremer (Kajak) oder Wings for Life darf man nicht unterschätzen“, freut sich Grissmann.
Anmeldet sind neben den vielen Herren-Teams auch vier Damen-Teams und sieben Mixed-Teams. „Es wird eine Overall- und eine Amateur-Wertung geben. Die vier schnellsten Damen und die vier besten Herren pro Bewerb werden ausgezeichnet“, so der Organisator.
Einer, der die Mountainbikestrecke des Red Bull Dolomitenmanns kennt wie kein anderer, ist Snowboard-Olympiasieger Benjamin Karl. Nicht nur, weil es heuer sein 18. Antreten bei der inoffiziellen Weltmeisterschaft des Team-Extremsports ist.
Hotspots für die Zuschauer werden wieder der Hauptplatz (Start und Ziel), das Dolomitenstadion (Ziel Paragleiten, Start Mountainbiking), die Moosalm (Zwischenlandung Paragleiten, Up- und Downhill Mountainbiking) sowie die Pfister (Jump Kajak) sein.
Seit dem Start der Hochwasserschutz-Bauarbeiten im vergangenen Jahr ist die Drau als Kajak-Strecke nicht mehr Teil des Dolomitenmanns. Stattdessen starten die Kanuten nun beim Schotterwerk in Oberlienz/Glanz und paddeln die Isel flussabwärts in Richtung Lienz. Ein spektakulärer Höhepunkt erwartet die Sportler und die Zuschauer in der Pfister: Dort steigen die Athletinnen und Athleten aus und gleiten über eine spektakuläre Rutsche zurück in die Isel.
Harald Hudetz geht als Kanute neben Bergläufer Luka Kovacic, Paragleiter Wendelin Ortner und Mountainbiker Benjamin Karl wieder für das Team „Wings for Life“ an den Start.
„Die Bauarbeiten an der Isel sind noch nicht abgeschlossen. In den vergangenen Tagen mussten wir deshalb mehrfach eingreifen, um die Strecke anzupassen und einzelne Passagen zu verschärfen. Die Zusammenarbeit mit der Baufirma Frey läuft dabei hervorragend. Ab dem kommenden Jahr können wir die Kanu-Strecke wieder stabil planen und vergleichen, weil die Bauarbeiten dann abgeschlossen werden“, informierte Niki Grissmann. „Obwohl es keine Katarakte mehr gibt, liefert die Isel spektakulärere Bilder als die Drau. Und für die Zuschauer ist die Kanu-Strecke jetzt sogar attraktiver als früher“, ergänzte Rennleiter Thomas Zimmermann.

Das musikalische Rahmenprogramm startet am Freitag, 5. September, mit der Ö3 Warm-Up-Night am Hauptplatz. Ö3-DJ David Gstraunthaler sorgt für Stimmung, bevor ab 22.00 Uhr die „Glueboys“ die Bühne rocken. Am Renntag steigt nach der Siegerehrung um 18.30 Uhr das große Finale: Die Ö3 Champions Night mit Chartstürmer Rian – wie auch am Freitag bei freiem Eintritt und garantiertem Gänsehautfeeling.
Text: Raimund Mühlburger, Fotos: Red Bull Content Pool, Osttirol heute/Mühlburger


