42. Dolomitenlauf von 21. bis 24. Jänner ist gesichert
Sieben verschiedene Bewerbe werden ausgetragen – nach einjähriger Pause ist nach der Eröffnung am 21. Jänner wieder der Dolomitensprint am Hauptplatz zu sehen.
Die Traditionsveranstaltung findet heuer bereits zum 42. Mal statt und wird im Biathlon- und Langlaufzentrum Obertilliach ausgetragen. Die Loipe aus technischem Schnee sei einsatzbereit und man freue sich auf Naturschnee, teilt das Organisationskomitee mit. Seit seiner Gründung zählt der Dolomitenlauf zum Worldloppet, in dem derzeit 20 Nationen mit ihren bedeutendsten Volkslangläufen vereint sind. Zuletzt konnten Russland und China in diese weltumspannende Organisation aufgenommen werden. „Der Worldloppet ist im Vorjahr auch insofern aufgewertet worden, als jeder Worldloppet-Lauf auch FIS-Marathonpunkte vergeben kann. Dieses Recht steht in Österreich nur unserem Dolomitenlauf zu und macht ihn noch attraktiver für internationale Kaderläufer“, erklärt dazu Franz Theurl, der auch Mitglied des Worldloppet-Vorstandes ist.
2014 fand das letzte Mal ein Dolomitensprint statt. Für heuer ist das spektakuläre Rennen im Lienzer Zentrum wieder vorgesehen.
Das Programm beginnt am Donnerstag, 21. Jänner, mit dem Romantiklauf in Lavant. Auch der Dolomitensprint, der älteste Langlaufsprint der Welt, ist heuer wieder vorgesehen, und zwar nach der Eröffnung am Freitag. Am Samstag folgt das Dolomiten-Classicrace in Obertilliach über die Distanzen 42 und 20 Kilometer. Auf derselben Strecke wird am Sonntag der klassische Dolomitenlauf in freier Technik ausgetragen.
Wie im Vorjahr werden auch heuer wieder die weltbesten Eliteläufer beim einzigen Worldloppet-Rennen in Österreich am Start sein.
Die Streckenverantwortlichen Josef Schneider und Harald Draxl haben für das Classicrace und den Dolomitenlauf heuer eine zweite Schleife eingebaut. Die Sportler laufen also zwei Mal durch das Biathlon- und Langlaufzentrum, und die Schleifen werden für die vielen Hobbyläufer etwas entschärft. Aus sportlicher Sicht kann der Dolomitenlauf im Reigen der Worldloppet Cup-Rennen neben dem Vasalauf ganz vorne eingestuft werden. Nirgendwo sonst starteten in den letzten Jahren so viele Weltklasseläufer wie beim Dolomitenlauf. Auch dieses Jahr rechnet der Veranstalter wieder mit klingenden Namen.
„Die Nationalteams sind gerade damit beschäftigt, aufgrund der Veränderung der Schneesituation die Besetzung der Rennen neu aufzustellen. In einigen Tagen sollten die ersten Reihen des Dolomitenlaufs mit den weltweit besten Eliteläufern gefüllt sein“, meint Organisations-Chef Franz Theurl abschließend.
Text: Raimund Mühlburger, Fotos: Expa Pictures
