Pöchhacker-Zukunftsranking 2020: Osttirol auf den dritten Platz vorgerückt

Nachdem dem Bezirk Lienz bereits 2019 österreichweit der größte Sprung nach vorne gelungen ist, listet das Institut Pöchhacker im Zukunftsranking 2020 Osttirol sogar auf Platz 3.

Seit drei Jahren bringt das Institut Pöchhacker Innovation Consulting ein vielbeachtetes Ranking aller österreichischen Bezirke heraus, das vor allem die Zukunftschancen der Regionen beleuchtet. Die Entwicklung Osttirols ragt dabei heraus. Nachdem dem Bezirk Lienz 2019 österreichweit der größte Sprung nach vorne (von Platz 68 auf Platz 10) gelungen ist, listet das Institut im Ranking 2020 Osttirol sogar auf dem dritten Platz. Platz 1 belegt zum bereits dritten Mal der Bezirk Krems an der Donau, der Bezirk Graz-Umgebung wird – wie schon 2019 – auf Rang 2 gelistet.

 

 

Insgesamt untersucht das Institut 18 Indikatoren in vier Bereichen. Besonders punkten kann Osttirol in den Bereichen „Wirtschaft & Innovation“ sowie „Arbeitsmarkt“. „Auch wenn die wirtschaftlichen Verwerfungen im Zuge der Corona-Krise im Ranking noch nicht abgebildet sind, ist die Bewertung eine eindrucksvolle Bestätigung, dass in der Vergangenheit gut im Bezirk gearbeitet wurde. Die Investitionen der letzten Jahre in Bildung und Innovationskraft entfalten nun ihre volle Wirkung. Der Bezirk Lienz steht auf einem starken Fundament, auf dem man nun weiter aufbauen kann“, zeigt sich VP-Bezirkspartei-Obmann Bgm. Bernhard Webhofer erfreut und optimistisch.

 

Der Tiroler Bezirk Lienz ist der neue Drittplatzierte im Gesamtranking 2020 und stößt damit nach seinem rasanten Aufstieg im Ranking 2019 weiter in die Spitzengruppe vor (Ranking 2019: Rang 10). In der Dynamik-Betrachtung liegt Lienz aufgrund der positiven Entwicklung vieler Kennzahlen insgesamt auf Rang 2 und erzielt in den Kategorien Wirtschaft & Innovation und Arbeitsmarkt österreichweit die besten Ergebnisse. So zeigt der Bezirk Rang 1 bei der Gründungsdynamik (höchster Anstieg) und konnte sowohl die Anzahl der Erwerbstätigen im IKT-Sektor als auch im wissensintensiven Dienstleistungssektor sowie die Unternehmensdichte stark steigern. Bei den Arbeitsmarktindikatoren sind v.a. die höchste Steigerung der Frauenerwerbsquote sowie die hervorragende Entwicklung der Arbeitsplatzmöglichkeiten und der Arbeitslosenquote hervorzuheben. Weiters kann Lienz auch bei verschiedenen Niveau-Daten sehr gute Kennwerte vorweisen, etwa bei der Geburtenrate (1,69 Kinder/Frau), den Beschäftigten im High-Tech-Sektor (9,62 % der Erwerbstätigen) und der Anzahl an Kindertagesstätten.

Gesamtes Zukunftsranking 2020 des Instituts Pöchhacker Innovation Consulting zum Download

 

Text: Redaktion, Foto: Osttirol heute

10. Juni 2020 um