ÖVP-LA Martin Mayerl spricht sich für sinnvolle Windkraftprojekte aus

Besonderen Wert legt die Tiroler Volkspartei darauf, dass Windkraftanlagen wirtschaftlich, ökologisch und technisch sinnvoll sind und dass die Bevölkerung einbezogen wird.

„Tirol ist bereit für Windkraft – das habe ich bereits in der letzten Landtagssitzung gesagt und davon bin ich weiterhin zutiefst überzeugt“, so LA Martin Mayer, Energiesprecher der Tiroler Volkspartei und Bürgermeister von Dölsach. Besonders seit Amtsantritt von Landeshauptmann Anton Mattle sei frischer Wind in die Debatte gekommen.

„Der Landeshauptmann hat sich bereits im Landtagswahlkampf vergangenen Sommer stets offen gegenüber Windenergie gezeigt, allerdings immer Wert darauf gelegt zu betonen, dass Windräder nur dort Sinn machen, wo sie technisch realisierbar, wirtschaftlich sinnvoll und unter verhältnismäßigem Ressourceneinsatz umsetzbar sind. Wichtig ist uns auch, dass die lokale Bevölkerung bei der Umsetzung solcher Projekte miteinbezogen wird“, so Mayerl.

Während international im Zusammenhang mit Windkraft zuletzt über das Not-In-My-Backyard (NIMBY) Phänomen bzw. das Floriani-Prinzip berichtet worden ist, scheinen die Menschen hierzulande deutlich weniger Berührungsängste gegenüber sämtlichen erneuerbaren Energieformen zu haben. Zumindest nimmt Martin Mayerl diese Resonanz aus etlichen Gesprächen mit der Bevölkerung wahr: „Ich habe den Eindruck, dass die Tirolerinnen und Tiroler grundsätzlich sehr offen sind, wenn es um Windkraft geht und auch dem Ausbau der Wasserkraft und Photovoltaik große Priorität einräumen. Speziell seit dem Ukraine-Krieg und seit die TirolerInnen die importierte Teuerung zu spüren bekommen, ist die Bereitschaft zum Ausbau der Erneuerbaren deutlich gestiegen“, so Mayerl.

 

Text: Redaktion, Symbolfoto: AdobeStock/Massimo Cavallo

24. Mai 2023 um