LA Martin Mayerl: „Novelle des Jagdgesetzes bringt Sicherheit für Almen und Weiden“
Für Martin Mayerl ist es nach mehreren Wolfsangriffen in den vergangenen Jahren für die Almwirtschaft in Osttirol besonders wichtig, dass es im Tiroler Modell zum Wolfsmanagement klare, rasche und rechtssichere Rahmenbedingungen gibt.
Der Osttiroler Bezirksbauernobmann und Agrarklubobmann LA Bgm. Martin Mayerl begrüßt den am Donnerstag, 11. Dezember, eingebrachten Initiativantrag zur Novelle des Tiroler Jagdgesetzes ausdrücklich.
„Gerade in Osttirol hat der Wolf in den letzten Jahren mehrfach zugeschlagen. Unsere Bäuerinnen und Bauern brauchen deswegen ein System, das funktioniert – und zwar schnell. Die jetzt vorgelegte Novelle schafft genau diese Grundlage. Sie ist ein entscheidender Schritt hin zu einer nachhaltigen Absicherung unserer heimischen Weide- und Almwirtschaft“, betont er.
Durch das neue Verständigungssystem können künftig sofort Maßnahmen gesetzt werden, sobald ein Schad- oder Risikowolf behördlich festgestellt wird. Die bisherigen Einzelverordnungen, die oft wertvolle Zeit kosteten, entfallen. Zusätzlich wurden die Definitionen von Schad- und Risikowolf erweitert, und die Möglichkeit eines „Schusses auf Sicht“ bei unmittelbarer Gefährdung bringt den Verantwortlichen vor Ort mehr Handlungssicherheit. Auch Tierhalter mit Jagdkarte werden stärker eingebunden.
„Für unsere Almgebiete in Osttirol ist es entscheidend, dass wir rasch reagieren können, wenn Gefahr im Verzug ist. Diese Novelle gibt uns Klarheit und Geschwindigkeit, die es braucht, um unsere Weidetiere wirkungsvoll zu schützen. Damit wird die Zukunft der Osttiroler Almwirtschaft spürbar gestärkt“, so Mayerl.
Text: Redaktion, Foto: Fischler
