Wiener Sängerknaben zu Gast am Tristachersee
Am 19.1. treten die Wiener Sängerknaben in der Pfarrkirche St. Georgen in Bruneck auf. Quartier haben die meisterlichen Sänger heute im Parkhotel Tristachersee bezogen.
Für zwei Tage wird der Chor der Wiener Sängerknaben am Tristachersee wohnen – wiederkommen werden die Knaben des „musikalischen Aushängeschildes“ Österreichs aber schon diesen Sommer: Für 2013 hat die Stadt Lienz ein Konzert organisiert, auf das man sich jetzt schon freuen darf.
Die Geschichte der Wiener Sängerknaben hat übrigens ursprünglich ihren Ausgang in Tirol genommen: 1498 verlegte Kaiser Maximilian I. seinen Hof und seine Hofmusik von Innsbruck nach Wien, wobei er anordnete, dass sich unter den Musikern auch sechs Knaben befinden sollten. Damit war der Grundstein für die Wiener Sängerknaben gelegt und eine Erfolgsgeschichte, die nun länger als ein halbes Jahrtausend währt, setzte ein. Nach dem Zusammenbruch der Habsburgermonarchie wandelte man den Knabenchor in einen privaten Verein ein, aus den Hofsängerknaben wurden die „Wiener Sängerknaben“ und die Kadettenuniform wich einem Matrosenanzug.
Hotelier Josef Kreuzer freute sich ebenso wie die Lienzer Bürgermeisterin Elisabeth Blanik über den Besuch der Sängerknaben.
Heute gibt es rund 100 Wiener Sängerknaben zwischen 10 und 14 Jahren, aufgeteilt auf vier Konzertchöre, die alle auf höchstem Niveau musizieren. In Bruneck tritt der „Schubertchor“ am Samstag, 19.1., um 20.00 Uhr auf.
Text: J. Hilgartner, Fotos: Brunner Images