Verbote wegen Gefahr von Waldbränden erlassen

Alle Tiroler Bezirkshauptmannschaften haben nun das Hantieren mit Feuerwerksraketen und Böllern sowie mit offenem Feuer per Verordnung untersagt.

Die Verbote wurden aufgrund der derzeit bestehenden Wiesen- und Waldbrandgefahr erlassen. Die für die Jahreszeit zu warmen Temperaturen und die geringen Niederschläge sorgen dafür, dass Wälder und Wiesen ausgetrocknet sind. „Da reicht ein kleiner Funke, um ein großes Feuer zu entfachen – deshalb dürfen auch keine Zigaretten achtlos weggeworfen werden“, appelliert Landesfeuerwehrinspektor Alfons Gruber an die Bevölkerung. Die Feuerwehren sind in erhöhter Alarmbereitschaft. Aufgrund anhaltender Trockenheit könnte es mancherorts auch zu Engpässen beim Löschwasser kommen, teilt das Land Tirol mit.

Alle Bezirkshauptmannschaften Tirols haben das Hantieren mit Feuerwerksraketen und Böllern sowie mit offenem Feuer untersagt. Die Verordnung gilt in Waldgebieten sowie in deren Gefährdungsbereichen. Sonnenbeschienene Hänge sind ebenfalls besonders feuergefährdet, da sie sehr ausgetrocknet sind. Dies gilt auch in höheren Lagen. Bei Schadensfällen in Folge von Bränden kommt es zu empfindlichen Verwaltungsstrafen bzw. zu strafrechtlichen Konsequenzen. VerursacherInnen von Bränden haften für entstandene Schäden und müssen für Feuerbekämpfungskosten, wie sie besonders auch durch den Einsatz von Hubschraubern entstehen, aufkommen. Laut ZAMG kommt es frühestens in der Silvesternacht zu etwas Niederschlag, und erst dann soll es auch kälter werden.

Text: Redaktion, Symbolfoto: Brunner Images

29. Dezember 2015 um