Verein „Hand in Hand“ war auch 2016 äußerst aktiv
Familiennachmittage mit den Kindern, regelmäßiger Austausch unter den Eltern, Vorträge und der Besuch von Schulen – das alles organisierte der Verein im Vorjahr.
Als Verein für und mit behinderten Kindern sowie als Selbsthilfegruppe für betroffene Familien versteht sich „Hand in Hand“. Am Dienstag, 7. März, lud der Vorstand des Osttiroler Vereins zur Jahreshauptversammlung. Obfrau Pia Schlichenmaier berichtete von einem aktiven Jahr 2016. „Gleich zu Beginn des Jahres sammelten wir Ideen der Mitgliedsfamilien und gingen auch sofort in die Umsetzung. Monatlich trafen wir uns mit den Kindern zu gemütlichen Familiennachmittagen drinnen und draußen – auch Kegeln und Minigolf standen auf dem Programm“, so die Obfrau in ihrem Bericht.
Beim Sommerfest in Arnbach amüsierten sich die Großen und Kleinen auch beim Boccia.
Den Eltern wurde auch Zeit und Raum gegeben, sich ohne Kinder frei auszutauschen. Hier konnten Probleme und Ideen genauso angesprochen und geteilt werden, wie positive Erlebnisse. Ein Vortrag über tiergestützte Therapie wurde organisiert. Zum geselligen Grillfest in Arnbach kam sogar die Feuerwehr, zum Gelingen des bunten Familienfestes in der Stadtbücherei Lienz trugen auch witzige Clowns bei. „Auf dem Lienzer Adventmarkt verkauften wir wieder selbst gemachte Kekse, Kränze und Handwerkliches. Leider mussten wir uns im vergangenen Jahr auch wieder von einigen sehr lieben Menschen verabschieden, so auch von zwei unserer besonderen Kinder“, so Schlichenmaier.
Besonders wichtig ist dem Verein auch die Vernetzung. „Wir halten gute Kontakte zu verschiedenen Fachleuten und Institutionen. Die Selbsthilfe Osttirol hat uns Fortbildungen ermöglicht und Veranstaltungen mit allen Selbsthilfegruppen angeboten“, berichtete die Obfrau. Verstärkt haben die Mitglieder in letzter Zeit auch Schulklassen besucht, um über die Erfahrungen vom Leben mit den Kindern zu erzählen.
Für 2017 sind unter anderem eine Ausstellung der Fotografin Jenny Klestil mit dem Titel „Glück kennt keine Behinderung“ in der Liebburg und eine kleine Reise an den Ossiacher See geplant.
Beim Minigolf fühlte sich Mathias besonders wohl.
Text: Raimund Mühlburger, Fotos: Verein „Hand in Hand“