Umzug als Höhepunkt und Ausklang des Faschings

18 Wägen und rd. 30 Fußgruppen machten Sillian einmal mehr zur Faschingshochburg. „James Bond“ und „Conchita Wurst“ wurden ebenso thematisiert wie das „tote Dorf“.

Um die 2.500 Besucher pilgerten am gestrigen Faschingsdienstag in die Osttiroler Marktgemeinde Sillian, um beim größten Umzug des Bezirkes dabei zu sein. Am Nachmittag marschierten originell und witzig verkleidete Närrinnen und Narren durch den Ort, und auch für die bunten Wägen hatten sich die Faschingsbegeisterten (über 400 Teilnehmer) mächtig ins Zeug gelegt. Die Musik sorgte für viel Stimmung und lautstark hallte es auch immer wieder „Rante Putante“ durch die Straßen. Mit Sprüchen wie „Sillian ist nicht tot, sondern extrem schön“ oder „Sillian am toten Markt“ nahm man die Debatte vergangener Monate rund um Fortschritt oder Stillstand in der Zentrumsgemeinde im Hochpustertal aufs Korn. Nicht fehlen durften natürlich Conchita Wurst und James Bond. „Daniel Craig“ zeigte unter dem Motto „007 goes Tillga“ sein Können und hatte nicht nur bei der nachgestellten „Flugzeuglandung“ die Lacher auf seiner Seite. Mit „Wir haben kein Geld für ein Gewehr, darum muss ein Besen her“ wurde die Schließung einer der beiden Lienzer Kasernen thematisiert oder als „Alternative für die Landwirtschaft“ eine Drogenfarm in Anras angeboten.

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Unter Aufsicht des Grafenpaares und mit einem letzten „Rante Putante“ ging schließlich die traditionelle Hexenverbrennung über die Bühne, als offizieller Ausklang des Faschingsumzuges. Das närrische Treiben war damit aber noch nicht zu Ende. In den verschiedenen Lokalen und Gasthöfen wurde noch bis nach Mitternacht weitergefeiert.

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Für Osttirol heute war Philipp Brunner vor Ort – hier seine tollen Bilder in einer Slideshow.

Text: Redaktion, Fotos: Brunner Images

18. Februar 2015 um