Tscheche stieg selbst aus Gletscherspalte
Am Sonntag, 25. November 2012, stürzte ein tschechischer Bergsteiger östlich des Kleinvenedigers in eine Gletscherspalte – er konnte sich selbst befreien. Zwei tschechische Staatsbürger unternahmen am Sonntag, 25. November, eine Hochtour auf den Großvenediger. Nach einer kurzen Gipfelrast wollten die Bergsteiger zur Neuen Prager Hütte absteigen. Dabei stürzte einer der beiden gegen 11.40 Uhr auf dem Oberen Keesboden des Schlatenkeeses rund fünf Meter in eine Gletscherspalte. Seinem Kollegen war es nicht möglich, den 26-Jährigen aus der Spalte zu bergen, weshalb er einen Notruf absetzte. Die Leitstelle Tirol forderte den Notarzthubschrauber Heli 4 an. Der verunfallte Bergsteiger konnte sich jedoch mittels Selbstrettungstechnik aus der Gletscherspalte befreien. Er blieb unverletzt und konnte selbstständig zur Neuen Prager Hütte absteigen.
Text: Redaktion, Foto: Brunner Images