Toller Erfolg für Mathematik-Talente des BG/BRG Lienz
Am 30.3. konnten sich die Gymnasiasten Florian Lang, Elias Walder und Markus Reibnegger für den Bundeswettbewerb der Mathematik-Olympiade qualifizieren.
Seit beinahe drei Jahren wird im Bezirk Lienz ein Kurs für Schülerinnen und Schüler angeboten, die sich für Mathematik interessieren. Dieser findet zwei Mal pro Woche am BG/BRG Lienz statt. Im Fach „Mathematik-Olympiade“ können sich Jugendliche mit Inhalten auseinandersetzen, die im Standardunterricht keinen Platz finden. Ihr Können müssen die jungen MathematikerInnen in der Folge zuerst im Kurs-, dann im Landes- und schließlich im Gebietswettbewerb (Oberösterreich/Salzburg/Tirol/Vorarlberg) unter Beweis stellen. Heuer ging der Gebietswettbewerb am 30. März in Obertraun über die Bühne. Lienz schickte seine fünf besten VertreterInnen. Diese hatten vier Stunden Zeit, um Beispiele zu lösen, an denen so mancher Mathematikstudent verzweifeln würde. Für Tamara Kügler und Johannes Brugger reichte es bei ihrem ersten Antritt leider nicht für den Aufstieg. Drei ihrer Kollegen konnten sich jedoch mit überragenden Leistungen für den Bundeswettbewerb qualifizieren: Markus Reibnegger – er hatte am 9.3. im Fremdsprachenwettbewerb Platz 2 und bei der Physik-Olympiade Platz 4 geholt – sicherte sich mit 14 Punkten Platz 15 (von 61). Elias Walder – er verzichtete heuer auf die Schulschachlandesmeisterschaft, um an der Mathematik-Olympiade teilnehmen zu können – erreichte bei seinem ersten Antritt 20 Punkte und somit Platz 8. Florian Lang, Landessieger bei der Physik-Olympiade, landete mit 21 Punkten sogar am 6. Platz.
Die Teilnahme am Bundeswettbewerb bedeutet für die drei Multitalente vom BG/BRG Lienz, dass sie eine Fortbildung vom 21. bis 30. April in Raach in Anspruch nehmen können. Dort übernehmen Universitätsprofessoren die Arbeit der Mathematiklehrer, was auch eine ideale Gelegenheit darstellt, um Kontakte zu verschiedenen Universitäten zu knüpfen. Heuer ist der Anteil der Tiroler SchülerInnen besonders hoch: Mit drei TeilnehmerInnen aus Innsbruck werden sieben der 40 zugelassenen BundesteilnehmerInnen aus Tirol stammen. Am 30. April steht dann eine Zwischenprüfung an. Die besten 24 dürfen bleiben. Sie werden die Gelegenheit zu zwei weiteren Intensivwochen (15. – 26. Mai) erhalten, um an ihren Fähigkeiten zu arbeiten. Bei einer Abschlussarbeit am 26. Mai wird dann entschieden, wer Österreich bei den internationalen Bewerben vertreten wird.
Text: Redaktion, Foto: BG/BRG Lienz
