Todessturz eines Südtirolers in die Pallavicini-Rinne
Rd. 600 m in die Pallavicini-Rinne abgestürzt ist am Nachmittag des 14.4. ein Südtiroler Bergsteiger. Für den Alpinisten kam jede Hilfe zu spät, er dürfte sofort tot gewesen sein.Eine Bergtour zum höchsten Gipfel Österreichs, dem Großglockner, wurde heute leider wieder einmal einem Alpinisten zum Verhängnis. Ein 53-jähriger Südtiroler, ein erfahrener Bergsteiger und Mitglied der Bergrettung, war um die Mittagszeit des 14.4. mit vier Bergkameraden vom Kleinglockner abgestiegen. Plötzlich brach eine Schneewächte ab und riss den Mann, der zu diesem Zeitpunkt nicht angeseilt unterwegs war, rund 600 Meter in die Tiefe. Die Begleiter des Verunglückten setzten sofort den Notruf ab, in dem schwer zugänglichen Gebiet gestaltete sich die Bergung durch die Einsatzkräfte jedoch als sehr schwierig. Für den Südtiroler kam jede Hilfe zu spät, der 53-Jährige dürfte nach dem Sturz sofort tot gewesen sein.
Im Einsatz standen Alpinpolizisten, Mitglieder der Bergrettung und zwei Polizeihubschrauber aus Kärnten und Tirol sowie der Notarzthubschrauber Martin 4 aus Tirol.
Text: Redaktion, Foto: Brunner Images