Deferegger SchülerInnen als Florianijünger

Als eine „heiße“ Angelegenheit empfanden die SchülerInnen von St. Jakob und St. Veit i.D. den Projekttag mit der Freiwilligen Feuerwehr St. Jakob am 30. Juni 2012.

Wie man mit der Bergeschere und dem Atemschutzgerät umgeht oder in ein brennendes Haus vordringt und dort versucht, einen Brand zu löschen – das war vor kurzem Gesprächsstoff unter den Volks- und HauptschülerInnen der Deferegger Gemeinden St. Jakob und St. Veit. Zusammen mit dem St. Jakober Feuerwehrkommandanten Josef Grimm organisierte Karin Nagele, Direktorin der VS St. Jakob, am 30. Juni 2012 einen Feuerwehr-Projekttag. „Wir wollten die Kinder und Jugendlichen über Gefahren aufklären und vermitteln, wie man sich im Brand- oder Unglücksfall richtig verhält“, erklärte Grimm, der zu Beginn des Projekttages ein wenig Theorie vermittelte. Spannender und vor allem auch lustiger war für die SchülerInnen aber das praktische Üben mit den richtigen Florianijüngern. Aufgeteilt auf vier Gruppen wurden die von den Feuerwehrkameraden aufgebauten Stationen besucht. „Am coolsten war die Arbeit des Atemschutztrupps“, fand Schüler Lukas Ladstätter und wunderte sich, wie gut sich die Feuerwehrleute im dichten Rauch zurechtfanden.

Selina Innerhofer beim Löschen mit dem Handfeuerlöscher

Selina Innerhofer beim Löschen mit dem Handfeuerlöscher

Das Abseilen aus großen Höhen wurde von den 25 örtlichen Einsatzkräften genauso demonstriert wie eine Personenbergung aus einem Autowrack. Bei Station 4 durften die SchülerInnen die richtige Handhabung von Feuerlöschern selbst ausprobieren. „Es ist gar nicht so einfach, den Brandherd richtig zu treffen“, erzählte Schülerin Carolin Kleinlercher. Im Anschluss an die kräfteraubenden Einsatzübungen wurden die Jung-Feuerwehrleute verköstigt, und ein zufriedener Kommandant versprach, dass es in Hinkunft alle zwei Jahre in St. Jakob einen Schul-Projekttag mit der Feuerwehr geben wird.

Text: Raimund Mühlburger, Fotos: Karin Nagele

12. Juli 2012 um