St. Jakob i.D.: Beim Dekanatsfrauentag sprach Bischof Hermann Glettler
Zum Dekanatsfrauentag lud Dekanatsleiterin Anni Feldner mit ihrem Team am 8. März nach St. Jakob. Diözesanbischof Hermann Glettler sprach zum Thema „Frauensache heute”.
Was von den Ausführungen von Bischof Hermann Glettler besonders im Gedächtnis blieb, beschreibt Anni Feldner so: „Die Fastenzeit lädt ein, vom Outfit zum Soulfit zu kommen, von den Äußerlichkeiten und Oberflächlichkeiten zu dem, was innerlich prägt und trägt. Wir Frauen sind gerufen, in der Spur zu bleiben und in der Hast und dem Gewirr der Stimmen die Stimme Jesu nicht zu überhören. Wir sind gerufen, die Familien als Lernorte des Lebens und der Gotteserfahrung zu gestalten. Das Leben in der Familie ist beglückend, enttäuschend, vertrauensvoll und auch vom Scheitern betroffen.”

Der Bischof warnte vor Verurteilungen und wünscht sich den achtsamen und respektvollen Umgang mit dem Nächsten. Er erinnerte an die Worte Jesu: „Was ihr dem geringsten meiner Brüder und Schwestern getan habt, das habt ihr mir getan!” Hermann Glettler forderte die Frauen auf, sich selbst Gutes zu tun, sich selbst ein ein gutes Leben zu gönnen. „Beten tut gut. Es ist einfacher, als man denkt. Ein Hilferuf zum Himmel stellt die Verbindung zu Gott her, und er weiß um unsere Sorgen. Während der Arbeit oder einer Wanderung, im Lichte einer Kerze hört Gott zu”, so der Bischof.
v.l.n.r.: Dekan Reinhold Pitterle, Bischof Hermann Glettler, Martha Pitterle
„Der Bischof legte keine Lasten auf, sondern schenkte durch sein Dasein und seine Worte eine neue Freiheit. Mit dem Segen des Bischofs war der Wunsch verbunden, in der Spur Jesu zu bleiben und gute Früchte zu bringen”, sagt die Dekanatsleiterin. Über das selbst gebackene Brot aus den acht Pfarren des Dekanats freute sich der Bischof sichtlich und überlegte, mit wem er es teilen sollte. Der St. Jakober Bgm. Ingo Hafele begrüßte Hermann Glettler vor dem Gemeindehaus. Grußworte im Gemeindesaal sprachen Dekan Reinhold Pitterle und Dekanatsleiterin Anni Feldner.
Text: Redaktion, Fotos: Gemeinde St. Jakob, Manuela Stemberger