St. Jakob bringt Buch über Fotograf Josef Schett heraus

250 historische Aufnahmen zeichnen ein interessantes Gesamtbild des Defereggentales in der Zeit von 1920 bis 1970 – Fotoband wird am 13. Juni in St. Jakob präsentiert.

Fotograf und Ansichtskartenverleger war Josef Schett, der am 19. April 1900 bei Groll auf der Leiten in St. Jakob in Defereggen geboren wurde. Als fleißiger und begabter Fotograf wurde er zum Zeitzeugen und „Chronisten des Lebens“ in einem Osttiroler Gebirgstal. In einem Projekt der Gemeinde St. Jakob wurden rund 120 Bildplatten digitalisiert. Die Original-Negativglastafeln konnten verstaut in Schachteln am Dachboden der Tochter des Fotografen, Josefine Tegischer, und ihrer Familie zwischen Kisten, alten Möbelstücken und wohl auch Spinnweben überleben.

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Die Idee, aus den Aufnahmen von Josef Schett eine Monografie zu machen, stammt von Carmen Brugger. Die Eigentümer haben das Fotomaterial zusammen mit ihr gesichtet und zur Verfügung gestellt. Entstanden ist der Fotoband „Josef Schett – von der Glasplatte zur Ansichtskarte“, Heinz Kröll ist neben Carmen Brugger der Herausgeber. Das neue Buch ist der Nachfolgeband des Buches „St. Jakob in Defereggen, Tal und Leute um 1900″ über den Fotografen Josef Ladstätter, der – vom Nachbarhof stammend – Vorbild und wohl auch Lehrer des jungen Josef Schett war. Heinz Kröll hat sich neben diesen beiden Büchern in vielen weiteren Publikationen mit Geschichte sowie historischen und aktuellen Aufnahmen des Defereggentales beschäftigt.

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Das Buch erscheint in einer Auflage von 2.000 Stück und wird am Samstag, 13. Juni 2015, um 20.00 Uhr, im Gemeindesaal von St. Jakob präsentiert. Alle Besucher der Buchpräsentation erhalten ein Exemplar des 248 Seiten starken Fotobandes kostenlos.

Text: Raimund Mühlburger, Fotos: Osttirol heute/Mühlburger, Gemeinde St. Jakob/Josef Schett

06. Juni 2015 um