„Sprungbrett Glöcklturm“ feierte Geburtstag

Die Einrichtung der Diakonie de La Tour in Lienz bietet seit nunmehr einem Jahr Menschen mit Behinderung Inklusion und sinnvolle Beschäftigung am Arbeitsmarkt.

Ziel der Einrichtung „Sprungbrett Glöcklturm“  ist es, Menschen mit Behinderung sinnvolle Beschäftigung am ersten Arbeitsmarkt mit Zukunftsperspektive zu geben. Am Donnerstag, 4. September 2014, feierten Mitglieder und Hauptverantwortliche das einjährige Bestehen der Einrichtung und blickten gemeinsam auf ein erfolgreiches Jahr zurück. „Der erste Geburtstag ist immer etwas ganz Besonderes. Heute halten wir inne und sagen Dank für alles, was wir in diesem Jahr erreicht haben. Wir alle haben neue Wege beschritten, vor allem unsere Kooperationspartner, ohne die vieles nicht möglich gewesen wäre“, zeigte sich der Rektor der Diakonie, Pfr. Mag. Dr. Hubert Stotter, begeistert.

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Zehn Klientinnen und Klienten werden zurzeit im Stützpunkt Glöcklturm geschult und arbeiten unter anderem im Familienhotel auf der Moosalm, in der Pension Guggenberger, bei Interspar oder bei Baumax. Von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des „Sprungbretts Glöcklturm“ werden sie vor Ort in der Firma stundenweise oder auch den ganzen Tag begleitet. Wie wichtig die Inklusion bei Arbeitgebern in der Wirtschaft ist, erklärte Kathrin Zabernig, Leiterin von „Sprungbrett Glöcklturm“: „Für unsere KlientInnen ist diese Mitarbeit im Unternehmen enorm bereichernd, denn ganz normal mitzuarbeiten, gemeinsam Pausen zu machen, die gleiche Dienstkleidung zu tragen und ernst gemeintes Lob vom Chef zu bekommen, gibt Kraft und Selbstbewusstsein.“

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Für die Zukunft wünschte sich Zabernig daher weitere Arbeitgeber, „die Menschen mit Behinderung eine Chance geben wollen“. Über einen anstehenden Erfolg darf sich „Sprungbrett Glöcklturm“ aber jetzt schon freuen: Ab Herbst wird vom Stützpunkt aus auch das neue Angebot der „mobilen Begleitung“ koordiniert werden, deren Ziel es ist, selbstständiges Wohnen und ein selbstbestimmtes Leben für Menschen mit Behinderung zu ermöglichen.

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Text: Jasmin Veider, Fotos: Osttirol heute/J. Veider

05. September 2014 um