Spannendes Programm für Nachwuchsforscher

Am Dienstag, 18.7., fiel mit der Aguntum-Rallye der Startschuss für die Kinder-Sommer-Uni 2017 in Osttirol. Heute, Mittwoch, stand u.a. das Bauen eines Roboters auf dem Programm.

Rd. 260 Anmeldungen verzeichneten die Verantwortlichen der Kinder-Sommer-Uni 2017 – ein überwältigendes Echo auf das alternative Freizeitprogramm, das erstmals eine Woche lang in Osttirol angeboten wird. Nicht alle, die sich angemeldet haben, konnten heuer teilnehmen, da die Kapazität auf 100 Kinder und Jugendliche ausgerichtet war. Aus diesem Grund will man die Veranstaltungsreihe im nächsten Jahr auch auf zwei Wochen ausdehnen, um der enormen Nachfrage gerecht werden zu können.

Im Mittelpunkt der Kinder-Sommer-Uni, die vom Land Tirol und der EU aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung unterstützt wird, steht die Intention, jungen Menschen Themen wie Technik, aber auch Geschichte auf spannende und unterhaltsame Art und Weise näher zu bringen. Als Wissensvermittler und Workshop-Leiter fungieren WissenschafterInnen der Leopold Franzens-Universität Innsbruck und der UMIT.

Mädchen und Buben entdecken alte Gebäude und geheimnisvolle Schätze und lernen Ausgrabungstechniken der Archäologen kennen.

Erster Veranstaltungsort der Kinder-Sommer-Uni 2017 in Osttirol war das Museum Aguntum, wo sich am Dienstag, 18.7., die Teilnehmergruppe der 8- bis 14-Jährigen bei hochsommerlichen Temperaturen auf eine sprichwörtliche Reise in die Römerzeit begab. Das Team rund um Grabungsleiter Michael Tschurtschenthaler ließ sich von den Nachwuchsforschern über die Schultern schauen und informierte altersgerecht und kurzweilig über den Alltag von Archäologen. Die Kinder und Jugendlichen erlebten „Geschichte hautnah“, konnten Fragen stellen und durften mittels eines Metallsuchgerätes auch nach Münzen im Boden suchen, die dort im Vorfeld speziell für diesen Zweck vergraben worden waren.

Bauen und Programmieren von Robotern nach eigenen Ideen oder nach Vorlagen

Am Mittwoch, 19.7., stellten sich die jungen TeilnehmerInnen im Festsaal der Wirtschaftskammer in Lienz (Vortragssaal der Universitäten) der Herausforderung, ein möglichst schnelles Roboterauto zu bauen bzw. am Computer (Lego Mindstorm) einen Parkour durch die Rennstrecke zu programmieren.

Ing. Andreas Bellony erklärt Bauteile und Programmierung mittels iPad.

Morgen Donnerstag und am Freitag wird die Veranstaltung mit den Programmpunkten „Programmieren für Kids“ und „T-Shirt-Druck – Fab Lab/Drawdio – Fab Lab“ ihre Fortsetzung finden. Veranstaltungsorte dafür sind der Osttiroler Wirtschaftspark und die Wirtschaftskammer in Lienz.

Text: A. Hilgartner, Fotos: Osttirol heute/H. Kraner

19. Juli 2017 um