Sillians Rot Kreuz-Jugend siegte in Innsbruck
Beim 25. Landesjugendbewerb des Roten Kreuzes in der Tiroler Landeshauptstadt konnten sich Gruppen aus Sillian in den Klassen Bronze 1 und 2 den Sieg sichern.
In der Rathausgalerie und am Sparkassenplatz brechen Personen zusammen. Ein Arbeiter stürzt bei der Talstation der Hungerburgbahn bei Reinigungsarbeiten auf den harten Boden. Ein Student zieht sich eine stark blutende Wunde am Unterarm zu. Gott sei Dank nicht real, sondern für den 25. Landesjugendbewerb des Roten Kreuzes, der am 30. Juni und 1. Juli in der Tiroler Landeshauptstadt über die Bühne ging, professionell nachgestellt. Wie richtig geholfen wird, zeigten 270 Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren. Für die jungen Rot Kreuz-Sanitäter ist Helfen eine Selbstverständlichkeit, und sie zeigten das den interessierten Passanten in Innsbruck gekonnt.
150 BetreuerInnen der Jugendgruppen, über 150 Bewerter, Experten für realistische Unfalldarstellung, „Unfallopfer“, Auswerter und weitere MitarbeiterInnen aus ganz Tirol – sie alle sorgten für einen reibungslosen Ablauf der Bewerbe, die von den MitarbeiterInnen der Rot Kreuz-Bezirksstelle Innsbruck Stadt in hervorragender Weise vorbereitet wurden. Es handelt sich beim Landesjugendbewerb um die größte Veranstaltung des Roten Kreuzes Tirol im heurigen Jahr.
Bei den Bewerben mischten vor allem auch junge SanitäterInnen aus Osttirol vorne mit. In der Klasse Bronze 1 siegte die Gruppe Sillian 3 mit 1.222 Punkten vor der Gruppe Matrei in Osttirol (1.197 Punkte) und Achensee Bronze 1 (1.156 Punkte). Die Gruppe Sillian 2 gewann die Klasse Bronze 2 mit 1.614 Punkten vor Mayrhofen 3 (1.604 Punkte) und der Deferegger Gruppe St. Jakob/St. Veit 3 (1.589 Punkte). In der Gruppe Silber 1 setzte sich Mayrhofen 2 mit 1.326 Punkten vor Sillian 1 (1.322 Punkte) und St. Jakob/St. Veit 2 (1.316 Punkte) durch. Die Klasse Gold 1 gewann Tux Gold 2 vor Schwaz 1 und Schwaz 2.
„Unsere Rot Kreuz-Jugend schaut nicht weg, wenn Hilfe benötigt wird. So viel Hilfsbereitschaft und Motivation wie bei diesem Bewerb sieht man selten“, betonte Michael Glahn, Landesjugendreferent des Tiroler Roten Kreuzes. Und Robert Moser, Präsident des Roten Kreuzes Tirol hielt fest: „Ich bin überwältigt, wie professionell die jungen Leute Leben retten können. Die gestellten Stationen wurden sehr professionell abgearbeitet – auch aus psychologischer Sicht. Im Ernstfall wünsche ich mir ebenfalls eine so professionelle Versorgung, wie sie hier gezeigt wurde.“
Text: Raimund Mühlburger, Fotos: RK Tirol/Andreas Mader


