Sillianer Faschingsumzug war erneut Höhepunkt des Narrentreibens in Osttirol

Die Marktgemeinde Sillian hat am Faschingsdienstag einmal mehr gezeigt, warum sie als Narrenhochburg des Bezirks gilt. 34 Gruppen und Wägen zogen durch die Straßen, bejubelt von tausenden Zuschauerinnen und Zuschauern.

„Rante Putante“ – der große Sillianer Faschingsumzug bot auch heuer wieder ein Spektakel, das von humorvoll und ausgelassen bis hin zu gesellschaftskritisch reichte. Insgesamt 34 Gruppen und Wägen präsentierten sich mit viel Kreativität, ausgefallenen Ideen und viel Humor.

 

 

Die Themen reichten vom Partnerschaftstreffen Lienz/Jackson Hole über das Gaimberger Känguru Jecky, „Traktor Queen“ mit Florian Andreas, einen Nonnenaufstand, den Goldrausch in Tessenberg und die Bobbahn Igls bis hin zu Naturcamping in Abfaltersbach, den Neubau des Bauhofs, die Wiederbelebung der Gastronomie in der Burg Heinfels und einen Alk-Anschlag am Fußballplatz.

 

 

Die Mitwirkenden setzten die einzelnen Themen mit liebevollen Details, pointierten Szenen und musikalischer Begleitung in Szene. Die Stimmung entlang der Strecke war ausgelassen. Der Faschingsumzug zeigte wieder einmal eindrucksvoll, wie tief die Faschingstradition in Sillian verwurzelt ist und wie sehr die Bevölkerung hinter diesem von der Narrengilde Sillian organisierten Brauchtum steht.

Zum Abschluss wurde am Marktplatz traditionell die Hexe verbrannt – und in den Lokalen und im Partyzelt vor dem Kulturzentrum wurde bis in die Nachtstunden weitergefeiert.

 

 

 

Text: Raimund Mühlburger, Fotos: Toni Ausserlechner

18. Februar 2026 um